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Beifahrer in Lebensgefahr

Geesthacht Beifahrer in Lebensgefahr

68-jähriger Fahrer nur leicht verletzt nach Frontalcrash gegen Ampelmast.

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Die Beifahrerseite des Opel wurde aufgerissen. Aus der Beifahrertür kann der Feuerwehrmann vorne auf den Motorraum schauen.

Quelle: Timo Jann

Geesthacht. Ein 34 Jahre alter Mann aus Niedersachsen ist gestern bei einem Unfall auf der A25 bei Geesthacht lebensgefährlich verletzt worden. Er war als Beifahrer im Opel Meriva seines Vaters (68) frühmorgens unterwegs, als dieser gegen 3.30 Uhr frontal gegen einen Ampelmast im Übergang der A 25 zur B 404 raste. „Der Fahrer gab an, die Verkehrsinsel mit der Ampel nicht gesehen zu haben“, erklärte ein Polizist am Unfallort.

Durch den Aufprall wurde der Opel regelrecht gespalten, die Außenhaut der Beifahrerseite riss fast einen Meter von der eigentlichen Karosserie ab. Während der Vater sich trotz eines schweren Schocks aus dem Wrack befreien konnte, musste die Feuerwehr das Notarzt-Team bei der Rettung des Sohnes vom Beifahrersitz unterstützen. „Der Mann war zwar nicht eingeklemmt, aber so schwer verletzt, dass es um eine schonende Rettung ging“, sagte Feuerwehrchef Sven Albrecht. Dabei halfen seine Männer, die eigentlich mit dem Stichwort, dass zwei Menschen nach einem Unfall eingeklemmt wären, alarmiert worden waren. Albrecht: „Das Auto sah schon recht ungewöhnlich aus.“

Der Kleinwagen hatte den Ampelmast, der auf der kleinen Verkehrsinsel zwischen den Fahrspuren nach Geesthacht und Lüneburg am Ende der Autobahn steht, getroffen. Der mächtige Stahlmast bohrte sich weit ins Fahrzeug, das anschließend um 180 Grad herumgeschleudert wurde. „Zum Glück kam kein ein anderes Auto, das in das unbeleuchtet auf der Fahrbahn stehende Wrack gefahren ist“, so Albrecht. Die Autobahn war für die Rettungs- und Aufräumarbeiten in beide Richtungen längere Zeit gesperrt.

„Das Auto sah schon recht ungewöhnlich aus."
Sven Albrecht, Feuerwehrchef

tja

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