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Lauenburg Beim Schifffahrtsamt randaliert und Boote versenkt
Lokales Lauenburg Beim Schifffahrtsamt randaliert und Boote versenkt
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11:04 08.01.2013
Gut gesichert wurde die ins Wasser geschmissene Fahrwassertonne wieder an Land gebracht. Quelle: Christian Nimtz

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag zwei auf dem Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg (WSA) Außenbezirk Mölln festgemachte Arbeitsboote im Elbe-Lübeck-Kanal versenkt. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, wurden dazu mehrere verschieden große Betonelemente durch die Täter in die Boote geschmissen. „In einem der beiden Boote entdeckten wir sogar ein etwa 300 Kilogramm schweres Schachtunterteil aus Beton“, so ein Mitarbeiter.

Die Betonteile wurden mit Hilfe Krans geborgen, der sich am Unimog befindet. Anschließend wurde das Wasser mittels Tauchpumpe wieder abgepumpt. Zwei weitere vom Gelände fehlende genau so große Schachtunterteile wurden vermutlich abseits der Boote im Wasser versenkt.

Auch eine zur Zeit nicht genutzte große Fahrwassertonne, die zur Navigationshilfe für die Schifffahrt dient, sei durch die noch unbekannten Täter ins Wasser geschmissen worden, sagte ein Polizeibeamter. Angler entdeckten die Tonne gegen 9.30 Uhr auf dem Möllner See treibend und verständigten die Polizei. Die Beamten alarmierten zur Bergung der Tonne die Freiwillige Feuerwehr Mölln.

„Mit Hilfe unseres Bootes haben wir die Tonne gesichert und an Land gebracht“, sagte Möllns stellvertretender Wehrführer Stefan Jacke. „Auch eine im Bereich Vorkamp von der Kanalbrücke in den Elbe-Lübeck-Kanal geschmissene Absperrbarke wurde durch die dreiköpfige Bootsbesatzung aus dem Wasser gefischt und an Land gebracht“, so Einsatzleiter Stefan Jacke weiter.

Nach ersten Ermittlungen drangen die Täter nicht gewaltsam auf das Betriebsgelände des WSA ein.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Polizei noch keine Angaben machen.

Christian Nimtz

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