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Lauenburg Berkenthiner Sicht aufs Universum
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20:10 26.01.2015
Frank Szemkus mit seinem Teleskop, das eine Öffnung von 150 Millimetern hat. Daran kann er auch eine Digitalkamera anschließen. Quelle: Strunk
Berkenthin

Frank Szemkus ist studierter Physiker. Aber nicht daher rührt sein Interesse an Sternenkunde. „Das hat mich schon in Kindheit und Jugend interessiert.“ Anfangs sei er mit einer einfachen Lupe losgezogen und habe die Täler auf dem Mond betrachtet. Später freute er sich erst über ein Fernglas, dann über ein Jugendteleskop, die immer bessere Aussichten gewährten.

Mittlerweile verfügt Szemkus über ein Celestron 6-Zoll (150 mm)-Spiegelteleskop. Mit dem ist er in klaren Nächten im Garten seines Hauses in Berkenthin oder mit Gleichgesinnten auf dem Feld irgendwo zwischen Kühsen und Niendorf/B. zu finden. „Wir haben hier gute Voraussetzungen mit wenig ,Lichtverschmutzung‘, um das Sternenzelt zu beobachten“, sagt Szemkus, der am morgigen Mittwoch zum dritten Berkenthiner Volkshochschulkurs Astronomie einlädt.

Das liegt zum einen an der exponierten Lage — relativ entfernt von den „Lichtverschmutzern“ Lübeck und Ratzeburg —, zum anderen an der Entscheidung der Berkenthiner Gemeindevertretung vom April 2014.

Da entschied diese, die Straßenbeleuchtung von 0 bis 5 Uhr abzuschalten. Nach Einwohnerbeschwerden wurde diese Regelung allerdings an Wochenenden (freitags von 2 bis 5 Uhr, sonnabends gar nicht) aufgehoben.

„Vor dem ersten Kursus hatte ich auf dem Stecknitz-Fest für mein Seminar geworben und erstaunlich viele Rückmeldungen bekommen“, erzählt Szemkus, der in Hamburg als Software-Entwickler arbeitet. Ein gutes Dutzend begeisterter Sternengucker hat er seitdem dabei, selbst aus Lauenburg kamen Teilnehmer. Zehn Termine bietet Szemkus bis Ende März an — mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr. Treffpunkt ist in der Berkenthiner Stecknitz-Schule. „Nach einer theoretischen Einführung gehen wir aber schnell nach draußen, um die Himmelskörper direkt anzuschauen“, sagt Szemkus.

Als Kind habe ich nur mit einer Lupe ausgerüstet den Mond betrachtet.“Frank Szemkus, Hobby-Astronom

Joachim Strunk

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