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Lauenburg Beschicker und Möllner einig: Herbstmarkt bleibt ein Muss
Lokales Lauenburg Beschicker und Möllner einig: Herbstmarkt bleibt ein Muss
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14:23 06.11.2017
Das Fahrgeschäft „Out of Control“ ist nichts für schwache Nerven. Doch auch das Beobachten der wilden Gondeln macht Spaß. Quelle: Fotos: Grombein
Mölln

„Es ist eine gute Tradition, dass wir die Schausteller einladen“, erklärt Torsten Wendland, Leiter des Fachbereiches Bürgerdienstleistungen und Ordnung und man könnte sagen: Gastgeber der Schausteller. Seine Behörde hat mit dem Standaufbau zu tun und sorgt auch dafür, dass sie gut bewirtet werden. Das begann am Donnerstagabend mit einer Werksführung bei „Heidenreich & Harbeck“ und Kaffeetrinken im Schützenhof. Am Freitagabend gab es dann ein Grünkohlessen mit Vertretern der Umlandgemeinden.

 

Randnotiz

Die Türkische Gemeinde in Mölln bot zum Herbstmarkt 2017 am Freitagabend einen Tag der offenen Tür. Deutsche und Türken genossen im Gemeinderaum neben der Moschee türkische Spezialitäten. Eine kulinarische Ergänzung zu Muzen, Bratwurst, Pommes und Co.

„Wir schätzen den Empfang in Mölln sehr. Das spiegelt die tiefe Verbundenheit zwischen Schaustellern, Verwaltung und Bürgern in Mölln wieder“, sagt Holger Bock, Sprecher der Schausteller. Das sei wohl auch der Grund, warum der Herbstmarkt so gut laufe.„Die Stimmung war sehr harmonisch“, berichtet auch Wendland. Auch beim Plausch an Ständen wurde klar, dass man gern nach Mölln kommt. „Bis jetzt läuft alles gut wie immer“, sagt Madeleine Belli, die zusammen mit Desiree Frakowiak am Pommesstand beim Mühlenplatz steht.

Am späteren Abend bewegen sich ausgelassene Menschenmassen durch die Straßen. Jugendliche stehen da mit Energydrinks. Am Autoscooter heißt es für sie sehen und gesehen werden. Und natürlich wird auch Bier getrunken. Denn gegrillte Würstchen oder scharfgewürzte asiatische Speisen machen durstig.

Seit Freitagabend geht es wieder rund in der Möllner Altstadt. Buchstäblich, denn der Herbstmarkt lockt bis einschließlich Montag unter anderem mit mehreren Fahrgeschäften die Besucher an. Geöffnet ist der Markt täglich von 14 bis 23 Uhr.

Am Freitagabend sei es zu den üblichen Schlägereien gekommen, berichtet Wendland dann am gestrigen Sonnabend. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse. Auch bei Laura Schupenhauer und Katharina Ewert vom DRK-Ortsverein ist die Stimmung ganz gut: „Wir kümmern uns um Leute, die sich verletzen“, so Schupenhauer. Ein Sicherheitsdienst ist ebenfalls dabei. Herren mit kurzen Haaren patrouillieren breitschultrig durch die Menge. Und als gestern die ersten Hupen und Bässe zu hören sind, kommen auch sofort wieder die Gäste wieder. Heute geht’s ab 14 Uhr weiter.

Von Florian Grombein

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