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Lauenburg Besuch im Miniaturwunderland der Freiwilligen Feuerwehr
Lokales Lauenburg Besuch im Miniaturwunderland der Freiwilligen Feuerwehr
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20:31 01.09.2016
Zu tun gibt es immer etwas: Meistens arbeitet Christian Kreiseler mit einer Pinzette und einer starken Lupe auf der Brille, weil die Teile für die Feuerwehrmodelle nur winzig klein sind.

Seit vielen Jahren schon sammelt Christian Kreiseler Modellautos. Und er sammelt sie nicht nur, er baut sie inzwischen auch selbst. Überwiegend sind es Modelle verschiedenster Feuerwehrfahrzeuge, die in den Vitrinen seines Hauses ausgestellt sind. Aber auch Lkw mit unterschiedlichsten Firmenbeschriftungen und ebenso unterschiedlichen Zugmaschinen oder Aufbauten nennt Kreiseler sein Eigen.

Christian Kreiseler aus Stubben sammelt Modelle verschiedenster Feuerwehrfahrzeuge – Seine Eigenbauten von Fahrzeugen werden sogar auf Ausstellungen bewundert.

Im Durchgang zur Küche und zum Wohnzimmer und auch im Aufgang zur Dachetage, seinem Bastelreich im Haus, sind die riesigen Vitrinen an die Wände geschraubt. Nicht nur, dass die Modelle da fein säuberlich aufgereiht zur Schau stehen, sie sind auch genauestens sortiert nach Modell und Baujahr des Originals.

In seinem Bastelzimmer sitzt Kreiseler, der selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Stubben ist, an einem Modell, das ein wenig ramponiert bist. Die Reparatur ist für den Mann kein Problem. Er hortet Ersatzteile für viele Modelle und wenn mal etwas nicht da ist, was gebraucht wird, dann baut er es eben selbst. Millimetergenau wird so manches Teil zugeschnitten und gegebenenfalls mit einer Airbrush-Pistole lackiert.

Mit einigen seiner Modelle ist Kreiseler schon oft auf Ausstellungen gewesen. So zum Beispiel mit einem IFA W50 Rüstwagen der Flughafenfeuerwehr Berlin/Schönefeld. Den hat er selbst gebaut. Selbst gebaut hat er auch das Modell des ehemaligen Feuerwehrautos der Gemeinde Stubben. Den Magirus gab es in Deutschland garnicht so oft bei den Feuerwehren und auch im Modellbereich war das Auto kaum zu finden. So setzte sich Kreiseler an seinen Tisch direkt unter dem Dach des Hauses und fertigte Teil für Teil an, klebte alles zusammen, nachdem er die einzelnen Teile sorgfältig lackiert hatte.

Hinter einem Traktor hängt zum Beispiel ein Anhänger, auf dem Soldaten der ehemaligen NVA sitzen und ganz offensichtlich zum Brandeinsatz gefahren werden. Hinter dem Anhänger wird noch ein Tragkraftspritzenanhänger mitgeführt. Und neben den Soldaten hat Kreiseler auch die Marschverpflegung, diverse Kisten mit Getränken, deponiert, die erst bei genauerem Hinsehen und nach Hinweisen des Bastlers bemerkt werden.

„Ich kann es nicht sagen, was diese Sammlung wert ist“, sagt Kreiseler. Doch es muss eine Menge Geld sein, denn größere Modelle wir Drehleitern oder moderne Hubrettungsgeräte muss er genau wie andere Sammler auch kaufen. Und die schlagen schon einmal mit mehr als 50 Euro zu Buche. Doch der Platz im Hause Kreiseler in Stubben ist begrenzt und allzu viele neue Modelle werden wohl nicht mehr in die Vitrinen passen.

Jens Burmester

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