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Lauenburg Binnenschifffahrt im Norden leidet unter Wassermangel
Lokales Lauenburg Binnenschifffahrt im Norden leidet unter Wassermangel
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15:10 13.07.2018
Die Schleuse Büssau am Elbe-Lübeck-Kanal. Quelle: Holger Marohn (Archiv)
Lauenburg

Das sagte der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Lauenburg, Tilman Treber, am Freitag. In dem betroffenen Gebiet hatten sich in den vergangenen Tagen bereits mehrere Sportboote festgefahren und mussten von Mitarbeitern des WSA befreit werden.

Am Freitag lag der Wasserstand am Pegel Neu Darchau (Niedersachsen) bei nur noch 85 Zentimetern. Ähnliche Verhältnisse gab es nach Angaben Trebers zuletzt im August 2015. Der niedrigste jemals dort gemessene Pegelstand betrug 67 Zentimeter und wurde am 2. Oktober 1947 registriert. Weiter elbabwärts ab Lauenburg sind die Wasserstände dagegen weitgehend normal. Dort mache sich der Rückstau der Staustufe Geesthacht bemerkbar, sagte Treber.

Längere Wartezeiten an Schleusen

Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Lübeck und Lauenburg müssen sich Sportbootfahrer auf längere Wartezeiten vor den Schleusen einstellen. Dort werden Boote nur noch gebündelt geschleust. So solle verhindert werden, dass bei Schleusungen zu viel Wasser abfließt, sagte Treber.

Auch der Wasserstand im Möllner Mühlengraben ist so niedrig wie lange nicht. Anwohner und Touristen in Booten haben Schwierigkeiten, ohne aufzusetzen durchzukommen. Die Stadt Mölln macht die Trockenheit dafür verantwortlich. „Nach zwei Monaten ohne Niederschläge wird der Wassernachschub aus dem Einzugsgebiet knapper“, sagt Jörg Thun, Fachbereichsleiter Stadtgrün. 

dpa/LN

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