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Lauenburg Brandopfer noch nicht identifiziert
Lokales Lauenburg Brandopfer noch nicht identifiziert
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00:05 27.05.2016
In dem Brandhaus in der Waldstadt nahmen Versicherungsleute gestern den Schaden auf. Quelle: jeb

Während zwei Tage nach dem Großfeuer in einem Wohnblock in der Möllner Waldstadt, bei dem es einen Toten gab, (wie berichtet) die Aufräumarbeiten begonnen haben, zeugen einige Grabkerzen und Blumen vor dem Haus von der Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger.

Auf dem Parkplatz vor dem Haus steht Susanne Wilke, die mit ihrem Unternehmen den Wohnblock verwaltet. Gerade haben Mitarbeiter einer Dachdeckerfirma asbesthaltige Teile eingesammelt. Nun steht eine Firma bereit, um Gerüste aufzubauen. Wilke möchte schnellstmöglich das Dach dicht haben und auch die Wohnungen wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzen. Sieben sind zur Zeit unbewohnbar. Die meisten Mieter sind bei Angehörigen oder Freunden untergekommen, drei Personen hatte die Stadt zunächst im Augustinum untergebracht. Ein Versicherungsmakler kümmert sich vor Ort um den Schaden, andere Versicherungsmitarbeiter haben begonnen, die Schäden zu dokumentieren.

Am Mittwoch waren Beamte des Landeskriminalamtes auf Spurensuche und hatten dabei auch einen Spürhund eingesetzt. Gestern sahen sich Brandermittler der Versicherung noch einmal um. Wann die Mieter wieder in ihre Wohnungen können, steht noch in den Sternen. „Wir bemühen uns, dass das so schnell wie möglich wieder der Fall sein kann“, sagte Verwalterin Wilke den LN.

Unterdessen ist der Leichnam obduziert worden. „Eine Identifizierung wird erst durch einen DNA-Abgleich möglich sein“, so Polizeisprecher Andreas Rosteck. Bis das Ergebnis fest steht, werden noch einige Tage vergehen.

 jeb

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