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Lauenburg Brandstifter muss ins Gefängnis
Lokales Lauenburg Brandstifter muss ins Gefängnis
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23:22 13.06.2018
Lauenburg/ Lübeck

Der Angeklagte hatte im Prozess gesagt, er könne sich nicht mehr erinnern, am 26. November 2017 im Heideweg in Lauenburg Feuer gelegt zu haben. Stark alkoholisiert und unter Medikamenteneinfluss sei er nachmittags in den Keller der Ex-Freundin eingestiegen. Die Wohnung selbst sei offen gewesen. Berauscht habe er sich auf das Sofa gelegt und sei eingeschlafen. Als er die Augen geöffnet habe, habe es in der Wohnung bereits gebrannt.

Die 33-jährige Geschädigte erklärte im Prozess, der Angeklagte habe sie bedroht und ihr Gewalt angetan. Sie habe sich von ihm trennen wollen. Das bestritten der 37-Jährige und sein Strafverteidiger im Prozess. Die Frau und ihr Kind wurden durch das Feuer obdachlos. Dem Lauenburger wurde im Prozess unter dem Vorsitz von Felix Spangenberg, Richter des Schöffengerichts am Amtsgericht Lübeck, auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Last gelegt. Er soll sich gewaltsam gegen die Festnahme gewehrt haben und Polizisten bespuckt haben. In das Urteil floss am Ende jedoch nur eine Strafe wegen Beleidigung mit ein.

Der Sachschaden durch den Wohnungsbrand wurde von dem Vermieter der Wohnung während der Verhandlung auf 50 000 Euro geschätzt.

 fg

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