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Lauenburg Breitbandausbau auch für einzelne Betriebe
Lokales Lauenburg Breitbandausbau auch für einzelne Betriebe
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20:19 08.06.2017

„Die Digitalisierung in der Wirtschaft ist kein Trend, sondern eine feste Zukunftsaufgabe. Damit die Digitalisierung in den Unternehmen vorankommt und mehr Betriebe auch im Kreis Herzogtum Lauenburg einen Breitbandanschluss erhalten, wurden jetzt die Antragshürden beim Förderprogramm des Bundes gesenkt“: Das verkündet jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann aus Lauenburg.

Fortan braucht es nicht länger mindestens 80 Prozent aller Grundstückseigentümer im jeweiligen Gewerbegebiet, um einen Antrag auf Anschluss mit Breitbandausbau zu stellen. Ab sofort können Kommunen und Landkreise Anträge stellen, um bereits einzelne Betriebe an das Breitbandnetz anzuschließen. „Voraussetzung bleibt, dass sich das Unternehmen mit 2000 Euro an den Kosten beteiligt. Das ist im Vergleich zum wirtschaftlichen Nutzen und den vielen Vorteilen ein tragbarer Eigenanteil“, informiert Norbert Brackmann als zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. „Mit der Herabsetzung der Anforderungen haben wir die mittelständische Wirtschaft in den ländlichen Regionen im Blick, die bislang abgehängt ist. Denn Digitalisierungsprojekte sind für Unternehmen heute überlebenswichtig. Deshalb darf es nicht an den Voraussetzungen oder der Infrastruktur mangeln. Diese Erleichterung kommt insofern auch den Unternehmen und Gewerbegebieten im Herzogtum Lauenburg zu gute. Ich hoffe, dass die Unternehmen und die Kommunen eine digitale Strategie überlegen und genau prüfen, ob man einen Antrag stellt. Die Förderanträge werden zügig behandelt, Zusagen sollen schnell erfolgen. Die Antragsbewilligung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, sprich es gibt ein sogenanntes Windhundverfahren“, erklärt Norbert Brackmann. Neben der Anbindung der einzelnen Betriebe gibt es eine weitere Neuerung: Im Zuge des Breitbandausbaus in Gewerbegebieten müssen die dort öffentlichen Flächen mit kostenfreiem W-LAN für alle Nutzer ausgestattet werden.

350 Millionen Fördersumme

Das neue Sonderprogramm Gewerbegebiete ist Teil des Bundesförderprogramms Breitbandausbau. Kommunen und Landkreise können Projektanträge einreichen. Damit stellt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

350 Millionen Euro bereit, um unterversorgte Gewerbe- und Industriegebiete sowie Häfen ans Glasfasernetz anzuschließen.

Die Mindestgeschwindigkeit wird auf 1 GBit/s angehoben. Der Fördersatz beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei einer Million Euro.

LN

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