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Lauenburg Personen vermisst – Großübung mit Jugendlichen und Hunden
Lokales Lauenburg Personen vermisst – Großübung mit Jugendlichen und Hunden
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20:48 24.04.2018
Brunsmark/Mölln

Die Jugendlichen rüsten sich mit Funkgeräten und Kartenmaterial aus, teilen das tiefe Waldgebiet in Abschnitte ein, und beginnen mit den Rettungshunden die schon seit längerer Zeit vermissten Personen zu suchen. Die Hunde haben einen super Geruchssinn und sind unersetzbar. Sie suchen ihr vorgegebenes Gebiet schematisch ab.

Plötzlich nehmen sie die Fährte auf. Durch ihren ausgeprägten Geruchssinn, ihre Schnelligkeit, Suchleidenschaft, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer sind Hunde bei der Suche nach Vermissten effektiver als eine Menschenkette. Als sie die erste Person gefunden haben, bellen die Hunde.

Nun können die Jugendlichen die gelernte Erste-Hilfe anwenden. Ist die Person ansprechbar? Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Person schnell in die stabile Seitenlage gebracht werden. Hierbei wird der Kopf überstreckt, damit die Zunge nicht die Luftwege versperrt. Hat sie sich verletzt, werden Wunden mit Verbandsmaterialien aus dem mitgeführten Notfallrucksack behandelt. Immer wieder müssen die Jugendlichen die Vitalfunktionen der Person überprüfen.

Zwischenzeitlich geben sie einen Notruf über Funk ab und fordern Verstärkung an. Nach eineinhalb Stunden haben die Hunde alle vermissten Personen gefunden, die Jugendlichen sie erstversorgt. Die Übung kann beendet werden.

FOTO/TEXT (HFR): ANDREA WIESER

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