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Lauenburg Bücherei wird zum digitalen Knotenpunkt
Lokales Lauenburg Bücherei wird zum digitalen Knotenpunkt
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15:37 01.02.2019
Landrat Christoph Mager, Bücherei Leiterin Uta Silderhuis und Berit Johannsen vom Bildungsministerium eröffnen den digitalen Knotenpunkt der Bücherei Lauenburg. Quelle: Holger Marohn
Lauenburg

Von Roboter bis 3-D-Drucker: Die Bücherei an der Weingartenschule Lauenburg wird zum landesweiten Vorzeigeprojekt der Digitalisierung. Unter dem Motto „lokal.digital Lauenburg“ können Besucher ab sofort jede Menge neue Technologien kennenlernen und ausprobieren. Der digitale Knotenpunkt ist neben Meldorf und Oldenburg eines von drei Projekten landesweit.

Für Landrat Christoph Mager sind Büchereien genau der richtige Ort für ein digitales Lernen. Die Menschen würden dort in „unverfänglicher Weise an digitale Medien herangeführt“. Erst im vergangenen Jahr habe der Kreis für das Thema mit einer digitalen Themenwoche sensibilisiert. Denn dem rasanten Tempo, in dem sich die digitale Welt entwickele, könne nur mit Bildung begegnet werden.

Landesweite Digitalisierungsoffensive

So können die Besucher der Lauenburger Bücherei mit Lasergravuren experimentieren, digitalisiert Logos sticken, dreidimensionale Objekte am 3D-Drucker erstellen oder einfach die Handhabung digitaler Geräte mit Tablets im loungigen Sessel kennenlernen.

Die Digitalknotenpunkte sind Teil der landesweiten Digitalisierungsoffensive. Nach den Vorstellungen des Landes sind die ein Instrument, das helfen soll, sich mit dem digitalen Wandel vertraut zu machen. „Hier können Bürgerinnen und Bürger in Zukunft mit Experten ins Gespräch kommen, sich über Entwicklungen informieren, neue technische Geräte kennenlernen und Antworten auf alle Fragen erhalten“, heißt es vom Land.

Vor- und Nachteile einschätzen können

Eine herausgehobene Rolle sollen dabei die Landesbibliothek spielen, die zu einem Zentrum für Digitalisierung und Kultur und damit einem Lernort der Zukunft ausgebaut werde. Ähnliche Piloteinrichtungen, die einmal Teil eines flächendeckenden Netzwerks digitaler Knotenpunkte seien sollen, würden zunächst in Lauenburg, Meldorf und Oldenburg entstehen.

„Wir möchten die Gesellschaft nicht nur mit den technischen Möglichkeiten allein vertraut machen, sondern auch ermöglichen, alle anderen Vor- und Nachteile abschätzen zu können“, sagte Berit Johannsen vom Kieler Bildungsministerium. Öffentliche Orte wie Bibliotheken seien dafür die besten Orte.

Land fördert mit 250000 Euro

Sichtlich stolz auf die landesweite Beachtung des Projektes war Lauenburgs stellvertretender Bürgermeister Christoph Haase (CDU). Mit dem auf zweieinhalb Jahre angelegten Projekt werde in die Zukunftsfähigkeit der Bürger investiert. Damit habe die Stadt Lauenburg ein weiteres Aushängeschild.

Das Land fördert den Digitalknotenpunkt in der Bücherei mit knapp 250000 Euro für zweieinhalb Jahre.

Holger Marohn

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