Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Bürgermeister André Feit in Hochform bei Hohnstorfer Eiswette
Lokales Lauenburg Bürgermeister André Feit in Hochform bei Hohnstorfer Eiswette
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:44 10.01.2017
Eckhart Panz und Thomas Lohmann (mit Fernglas) waren die Wettpaten, die auf der Elbe nach Eis suchten und – Überraschung! – das Piratenschiff „Bunte Kuh“ fanden. Das Schiff aus Störtebekers Besitz brachte die wackeren Seeleute sicher zu den Fährbuhnen. Quelle: Fotos: Timo Jann
Hohnstorf/Lauenburg

Diesmal war die Entscheidung bei der Hohnstorfer Eiswette aber wirklich knapp: Während der Elbe-Lübeck-Kanal an der Lauenburger Schleuse von Eis bedeckt war, ergab die Suche auf der Elbe zwischen Lauenburg und Hohnstorf – nichts. Kein Eis. Einzige Ausnahme: In der Bucht am Fährbuhnen, dort, wo Thomas Lohmann und Eckhart Panz mit ihrem Piratenschiff „Bunte Kuh“ anlegen wollten. Vorsorglich, das hatte Hohnstorfs Bürgermeister André Feit verraten, hatten die Wettpaten der zweitältesten Eiswette Deutschlands das Eis dort schon am Sonnabend mit Brechstangen zerdeppert.

Diesmal war die Entscheidung bei der Hohnstorfer Eiswette aber wirklich knapp: Während der Elbe-Lübeck-Kanal an der Lauenburger Schleuse von Eis bedeckt war, ergab ...

„De Elv geit“ verkündeten sie schließlich vor etwa 200 Gästen auf dem Fährbuhnen, nachdem sie dort angelegt hatten. Das Schiff hätte Klaus Störtebeker gehört und sie hätten es bei der Suche nach Eis auf der Elbe vor Wedel gefunden, berichteten die beiden Wettpaten.

Feit konnte erneut einige Ehrengäste, darunter zahlreiche Abgeordnete aus Kreis-, Land- und Bundestag begrüßen. Unter anderem auch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Aus Lauenburg fehlten einige Stammgäste in diesem Jahr. Darunter „Chinesen-Fiete“, wie Feit seinen Lauenburger Amtskollegen Andreas Thiede gerne nennt. Dabei hätte er ihm zur Wiederwahl gratulieren wollen. Und auch der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann ließ sich entschuldigen. „Der hat sich in den Hintern gebissen“, wusste Feit zu berichten: „In seinem Wahlkreisbüro soll es hoch hergegangen sein, denn irgendeiner seiner Mitarbeiter hat einen drittklassigen Wahlkampftermin für heute angenommen und da muss er nun hin“, scherzte Feit. So hielt stattdessen Bürgervorsteher Bernd Dittmer die Fahne der Lauenburger hoch.

Wie gewohnt nahm Feit nicht nur auf dem Fährbuhnen vor der Wettauflösung seine Gäste aufs Korn. Auch beim anschließenden Empfang im Fährhaus ging es so weiter – wo er Christian Meyer auf dem Kieker hatte. Über den hätte er ja viel recherchiert im Vorwege, berichtete Feit. So erfuhr er auch von zwei Diäten, die Meyer gerade absolvieren würde. „Wieso zwei?“, fragte Feit nach. „Von einer wird er nicht satt, bekam ich zur Antwort.“

Und so ging es lustig weiter. Ernst wurde es am Rande, als Feit nach den Anliegen der Gemeinde in diesem Jahr gefragt wurde. „Wir müssen uns dringend um unseren Kindergarten kümmern“, erklärte er, ganz Bürgermeister. Es gäbe bereits eine Ausnahmeregelung für den Betrieb mit 77 Kindern, es müsse aber auf jeden Fall an- oder neugebaut werden. tja

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!