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Buhck baggert bald in neuer Kieskuhle

Wiershop Buhck baggert bald in neuer Kieskuhle

Die Buhck-Gruppe investiert jede Menge Schotter (Geld) in den Abbau einer Menge Kies (Sand) am Standort Wiershop: Östlich der Deponie laufen jetzt die Vorbereitungen zur Ausbeutung einer neuen Grube. Einwohner waren früh in Planungen mit einbezogen worden.

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Thomas Buhck und Lys Birgit Zorn an der Sandabbaufläche. Links unten der Amphibienschutzzaun am Grubenrand.

Quelle: Timo Jann

Wiershop.  „Wir werden wohl Mitte Juli mit dem Abbau beginnen, zurzeit laufen noch Erkundungsarbeiten“, berichtet Lys Birgit Zorn, Geschäftsführerin bei Buhck in Wiershop. Nicht nur Sand, sondern auch Lehm liegt dort im Boden.

Das neue Abbaugebiet ist etwa 14,5 Hektar groß und bietet ein Abbauvolumen von rund 1,8 Millionen Kubikmetern. Zum Vergleich: Ein Kieslaster transportiert etwa 18 Kubikmeter.

Damit erstreckt sich die Betriebsfläche der Buhck-Gruppe in Wiershop jetzt auf einem Areal von 70 Hektar. Hinzu kommen direkt am Standort noch 35 Hektar Ausgleichsfläche für die Natureingriffe.

Zentral gelegen befindet sich auf dem Gelände das Abfallwirtschaftszentrum mit einer Sortieranlage für Bauschutt und einer Deponie für belastete Böden und andere Stoffe. Ein Bereich, der schon über Jahrzehnte in verschiedenen Etappen entwickelt wurde. So sind Teilbereiche schon komplett verfüllt und renaturiert, andere befinden sich gerade in der Abdeckung mit einer dicken Bodenschicht und wieder andere stehen für die Verfüllung zur Verfügung. Im westlichen Bereich läuft die Füllung des Rappenbergs mit Boden, der bei Baumaßnahmen ausgetauscht werden muss, weil er als nicht tragfähig gilt. „Das ist hier das große Plus unseres Standortes. Lastzüge können solchen Boden hier abkippen und auf dem Weg zurück zur Baustelle frischen Sand mitnehmen. Und wir haben die Möglichkeit, belasteten wie unbelasteten Boden anzunehmen“, erklärt Thomas Buhck, der mit seinem Bruder Henner das Familienunternehmen leitet.

Die „gebrauchten Böden“, wie sie in der Fachsprache heißen, dienen aktuell dazu, den Rappenberg neu zu modellieren. Er war in den vergangenen 15 Jahren abgebaut worden, soll seine ursprüngliche Gestalt zurückbekommen. „Wir werden das Gelände nach der Maßnahme mit Wald bepflanzen und Wiesen, die beweidet werden sollen, anlegen“, berichtet Lys Birgit Zorn. Im Südwesten soll die geplante Umgehungsstraße in Höhe des Gut Hasenthal am Rappenberg vorbei führen.

In Einwohnerversammlungen in Wiershop und Neu Gülzow hatte die Buhck-Gruppe über das Projekt der neuen Abbaufläche frühzeitig informiert. „Wir sind da in den Gesprächen zu einem sehr guten Ergebnis gekommen“, freut sich Thomas Buhck. Die Erschließung der neuen Grube erfolgt über das Betriebsgelände und die Privatstraße. Fünf Jahre hatte sich die Planungs- und Genehmigungsphase hingezogen.

Erstmals erteilten der Kreis für den Abbau und das Land für die spätere Wiederverfüllung zwei getrennte Genehmigungen.

Je nach konjunktureller Entwicklung dürfte das neue Abbaugebiet eine Perspektive für 15 bis 20 Jahre bieten. Der Standort insgesamt hat eine Betriebsgenehmigung bis 2050. Buhck: „Unsere Hauptverbraucher und Quellen sind in Hamburg, da ist das hier schon optimal gelegen.“ Und viele Menschen aus der Region arbeiten bei Buhck.

Eines der besten und größten Umweltunternehmen

Die Buhck Gruppe in Wentorf ist einer der besten Arbeitgeber Deutschlands. Dies bestätigt das Nachrichtenmagazin Focus in Zusammenarbeit mit Xing, dem führenden beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Das Familienunternehmen darf sich über Platz 5 in der Rubrik „Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung“ aus der Kategorie „Mittelgroße Unternehmen“ freuen.

Dr. Henner Buhck, Geschäftsführender Gesellschafter der Buhck Gruppe: „Wir freuen uns sehr über diese großartige Auszeichnung, da sie auch Lohn unserer zahlreichen Aktivitäten für unsere Mitarbeiter ist.“

Größter Umweltdienstleister in Norddeutschland nennt sich das Unternehmen. Mit mehr als 650 Mitarbeitern erwirtschaftete die Gruppe im Jahr 2015 einen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro. Die Brüder Dr. Henner Buhck und Thomas Buhck leiten das 1899 in Hamburg-Bergedorf gegründete Familienunternehmen bereits in der vierten Generation.

 Timo Jann

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