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Lauenburg Kanalausbau: Gemeinden werden bei Brückenbau nicht an Kosten beteiligt
Lokales Lauenburg Kanalausbau: Gemeinden werden bei Brückenbau nicht an Kosten beteiligt
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17:38 06.12.2018
Der Elbe-Lübeck-Kanal soll ausgebaut werden. Doch dafür müssen auch zahlreiche Schleusen erneuert und Brücken angehoben oder erneuert werden. Hier ist die Kanalbrücke bei Basedow zu sehen. Quelle: Holger Marohn
Buchhorst

Eine Beteiligung der Gemeinden Buchhorst und Basedow an den Kosten für einen Neubau der Brücken über den Elbe-Lübeck-Kanal ist vom Tisch. Das teilt der maritime Koordinator der Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU) mit.

Das für den Ersatzneubau der Brücken zuständige Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg habe 2017 zunächst eine erhebliche Kostenbeteiligung der beiden Gemeinden verlangt. Nun gebe es eine positive Kehrtwende in der Sache, die er vorangetrieben habe, so Brackmann. Hintergrund ist, dass für den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals auch die Brücken auf die für den künftigen Verkehr ausgelegte Durchfahrtshöhe von 5,25 Meter angepasst werden.

Die Erneuerung einer Kanalbrücke hat in der Vergangenheit durchschnittlich etwa fünf Millionen Euro gekostet. An diesen Kosten wären nach den bisherigen Vorstellungen dann die Gemeinden zu einem Viertel beteiligt worden. Das hätte die kleinen Gemeinden finanziell überfordert. „Der Bund wird den Ersatzneubau beider Brücken vollständig finanzieren. Das wurde nun verbindlich durch den Bund entschieden“, sagt Brackmann. Eine entsprechende Kreuzungsvereinbarung soll 2019 geschlossen werden. „Darin wird neben der Kostenentlastung geregelt werden, dass beide Gemeinden die Straßenunterhaltung auf den Brücken übernehmen und vom Bund eine Abschlagszahlung erhalten“, so Brackmann.

„Es hat über ein Jahr gedauert, um eine positive Entscheidung für die Gemeinden zu erreichen. Nun kann es weiter gehen. Baubeginn für die Brücke bei Buchhorst ist für den Herbst 2019 vorgesehen. Die Brücke Basedow ist noch nicht so weit. „Das Planfeststellungsverfahren wird noch dauern“, sagte Brackmann.

Holger Marohn

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