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Lauenburg Bundestagswahl: Feierstimmung bei der FDP in Schwarzenbek
Lokales Lauenburg Bundestagswahl: Feierstimmung bei der FDP in Schwarzenbek
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22:53 24.09.2017
Von Jens Burmester
Mitglieder der Schwarzenbeker FDP feierten gemeinsam den Ausgang der Bundestagswahl - und analysierten die Aufgaben und Chancen der neuen Regierung. Quelle: jeb
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Schwarzenbek

Die Liberalen hatten sich in der Gaststätte Sarajewo getroffen.  Helmut Stolze, Fraktionschef und stellvertretender Ortsvorsitzender der FDP in Schwarzenbek, sagte,  er sei "positiv überrascht und erfreut zugleich, welches Ergebnis die FDP auf Bundesebene erreicht hat". Er freue sich darauf, dass Inhalte des FDP-Wahlprogrammes eventuell durchgesetzt werden können. Andernfalls sollte die FDP auch so stark sein, in die Opposition zu gehen, wenn sie sich nicht in einem Koalitionsvertrag wiederfinden würde.

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Stolze sagte, er gehe davon aus, dass die CDU jetzt die FDP und die Grünen zu Gesprächen einladen werde. Dann müsse man abklären, ob und wie diese Dreierkombination auf Bundesebene, wie sie ja in Schleswig Holstein seit der Landtagswahl existiere, machbar sei. Das aber hänge natürlich auch davon ab, wie die Inhalte, die für die FDP prägnant seien, dann auch umgesetzt würden, so Stolze.

Auch der Ortsvorsitzende Holger Kempter sieht das ergebnis positiv: „Ich denke schon, dass die FDP Regierungsverantwortung auf Bundesebene übernehmen kann. Das zeigen wir ja schon in den Ländern wie Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und in den anderen Bundesländern, in denen die FDP schon in den verschiedensten Koalitionen in Regierungsverantwortung steht.“

Auf die Frage, welche Liberalen denn - außer Christian Lindner - Ministerposten besetzen können, sagte Kempter: „Das ist eine interressante Frage. Das kommt auch ein bisschen auf die Ministerien an, die dort besetzt werden müssen. Schließlich müssen Sachkompetenz und Fachkompetenz ja gegeben sein." r könne sich vorstellen, dass Wolfgang Kubicki als Minister für Justiz oder auch für Finanzen gut sei. Das aber hänge natürlich auch davon ab, welche Personen die anderen Parteien auf den entsprechenden Positionen ins Rennen schicken würden. Er sei davon überzeugt, dass die FDP stark genug sei, das entsprechende Personal vorzuweisen. Es bleibe aber abzuwarten, so Kempter, ob solch ein Jamaika-Bündnis machbar sei und dann auch so funktioniere wie hier in Schleswig-Holstein. „Es ist natürlich alles etwas kleiner und lokaler in Kiel, als es in Berlin ist.  Und in Schleswig-Holstein, so wurde mir berichtet, trinkt man unter den Führungskräften der Parteien auch mal ein Bier zusammen. Ob das in Berlin möglich ist, muss man sehen.“

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