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Lauenburg Bundesverdienstkreuz als Dank
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18:10 07.10.2017
Panten

„Der Festakt mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war sehr feierlich“, sagt Vogt-Bolm. Die Zahlen erstaunen: Jährlich gibt es bundesweit etwa 1000 betroffene Kinder und 70000 Erwachsene. Amputationen waren erforderlich aufgrund von Diabetes, Arterienverschlüssen oder Tumoren. Gründe bei Kindern waren angeborene Fehlbildungen, Gehirnhautentzündungen oder bösartige Tumore. Das Schicksal ihrer Schützlinge kann Andrea Vogt-Bolm sehr gut nachvollziehen. Sie selbst kam mit einer angeborenen Fehlbildung zur Welt, ihr fehlt der Unterschenkel. „Ich habe es nie als schlimmes Schicksal gesehen, denn ich kannte es ja nicht anders“, erzählt die Pantenerin, die vor zwölf Jahren einen gemeinnützigen Verein mit Betroffenen gründete. Daraus entstand das Institut Ampu Vita (Hamburg) unter ihrer Leitung, seit 2006 gibt es das Projekt Ampu Kids. Ein Forum für Eltern, auf dem sie sich untereinander austauschen und dabei helfen können, das eigene Schicksal anzunehmen und Perspektiven zu entwickeln.

Vogt-Bolm berät Betroffene in Kliniken, Reha-Einrichtungen oder zu Hause, viele Wochen lang. Sie und rund 80 Ehrenamtliche möchten verhindern, dass die in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen in die Isolation geraten. Die Beratung ist kostenlos, das Institut wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Infos: www.ampu-vita.de

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