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Lauenburg Bunter Raum für frische Schulstunden
Lokales Lauenburg Bunter Raum für frische Schulstunden
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20:34 12.01.2017
Schüler Lina (v. l.) und Luka, Lehrer Nadine Theinert und Sebastian Nowak sowie Schulleiter Dr. Thomas Eggers bei der Präsentation. Auch Michael Dunkel vom Sponsor Kreissparkasse war dabei. Dunkel: „Ich bin begeistert.“ Quelle: Fotos: Grombein
Mölln

Die blauen, grünen, gelben und roten Stühle und Pinnwände sowie die Linien auf dem Fußboden heben die Laune eindeutig. Die Gestaltung des Raumes hebt sich von den gängigen Klassenräumen an der Schule, die eher schlicht und zweckmäßig gehalten sind, deutlich ab. Das Design des neuen Lernateliers am Möllner Marion Dönhoff-Gymnasium folgt einem innovativen Lernkonzept. Schon der Name „Atelier“ verrät es: Die Schüler sollen sich auf der einen Seite einem Künstler gleich freier entfalten können und ihre Kreativität soll angeregt werden. Auf der anderen Seite – das verrät der Name nicht – können Lehrer den Unterricht besser ordnen und effizienter werden. Es ist eine Investition in die Zukunft, die rund 25000 Euro gekostet hat.

Lernatelier am Marion-Dönhoff-Gymnasium soll Unterricht effizienter und Schüler glücklicher machen.

„Der Raum ist farbenfroh und macht irgendwie auch mich froh“, sagt der zwölfjährige Lasse. Dieser spontane Satz hat gestern bei der Präsentation des am 6. Dezember eingeweihten Lernateliers Begeisterung bei den Lehrern ausgelöst. Denn die Meinung der Schüler über das Schulraumkonzept auf 100 Quadratmetern Fläche ist dem Schulleiter Dr. Thomas Eggers sehr wichtig: „Wir sind stolz auf diesen Raum. Unsere Schule kann sich nun noch mehr aktiv mit neuen Unterrichtsmethoden auseinandersetzen.“

Lehrerin Nadine Theinert, die erst vor Kurzem ihr Referendariat beendet hat, hat ihr aktuelles Wissen aus der Ausbildung in die Gestaltung eingebracht. In der Mitte des Ateliers befinden sich konzentrische Kreise um einen Mittelpunkt. Hier ist es möglich, sich kennenzulernen oder Personenkonstellationen im Unterricht darzustellen. Auch etwas, das Eggers mit dem Begriff „Speeddating“

bezeichnet, ist möglich. Die Schüler rotieren entlang der Linie und immer wieder gibt es neue Gesprächpartner zu einem Thema. Auf bunten Pinnwänden lassen sich Themen einzelner Gruppen ordnen und aufbereiten. Die Ansage: Gruppe 1 stellt sich an die rote Linie oder Gruppe 2 arbeitet an der gelben Pinnwand, ermöglicht es, ohne lange Erklärungen mit einem Projekt zu beginnen. Auf einer Bühne mit Stehpulten sind Präsentationen möglich. Der Schulleiter erlebt immer wieder, dass Kinder gerne im Atelier arbeiten und bereits Vorschläge für dessen Nutzung machen. „ Eggers: „Es ist ein Raum der Möglichkeiten.“

Moderne Ausstattung im Lernatelier

Die Gestaltung des Raumes wurde mit großzügiger Unterstützung der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ermöglicht. Dank guter Medienausstattung, die nicht lange aufgebaut werden muss, ist er optimal zur Förderung der Team- und Organisationsfähigkeit geeignet. „Durch die Bühne können sich Schüler mit Präsentationen vertraut machen. Das festigt die Persönlichkeit in vielen Fällen“, erklärt Lehrer Sebastian Nowak, der das Konzept für den Raum mit entwickelt hat. Zum Raum gehören auch zehn Notebooks.

Florian Grombein

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