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Lauenburg Burkhard Peters beeindruckt von Familienzentrum
Lokales Lauenburg Burkhard Peters beeindruckt von Familienzentrum
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21:17 21.03.2016
MdL Burkhard Peters (2.v.re.) beim Besuch des Familienzentrums Berkenthin. Von links: Bürgermeister Michael Grönheim, Pastor Wolfgang Runge, Nina Quade-Runge, Vikarin Friederike Wekel. Quelle: phs
Berkenthin

„Der sozialpolitische Bereich ist ein großes Thema“, sagt Burkhard Peters bei seinem Besuch in Berkenthin. Vier bis fünf Mal im Jahr ist für zehn Landtags-Grüne „Ausschwärmtag“. In das ganze Land schwärmen Abgeordnete aus — immer so einen bestimmten Thema, diesmal „Kitas und Familienzentren“. 100 Familienzentren fördert das Land in Schleswig-Holstein mit jeweils 25000 Euro im Jahr. „Die Mittel gehen in Koordinierungsaufgaben“, sagt Peters. Das Geld treffe in Berkenthin auf fruchtbaren Boden, sagt Peters. Er sei begeistert, auch davon, was das Berkenthiner Team in dem einen Jahr ihres Bestehens auf die Beine gestellt habe. Das Familienzentrum ist das einzige dörfliche im Kreis Herzogtum-Lauenburg.

Für 2016 und 2017 hat das Land die Mittel für das Familienzentrum bereits bewilligt. „Wir wollen Eltern und Familien Angebote machen — zum Beispiel in Gesundheitsfragen“, sagt Koordinatorin Nina Quade-Runge. In dem vergangenen Jahr sei viel passiert, sagt sie: Beratungsangebote geschaffen, offene Gruppen ins Leben gerufen oder Kontakte geknüpft. Denn die Netzwerkarbeit sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.

„Ich stelle mir das wie eine Hängematte vor“, sagt Quade-Runge. Das Zentrum soll unter anderem Bindeglied zwischen Menschen und Behörden werden oder einfach nur einen Rahmen für Erfahrungsaustausch geben. Eine wichtige Rolle spielen Kinder und die Arbeit mit ihnen. „Sie sind die schnellsten Multiplikatoren“, sagt Peters im Hinblick auf die Integration von Flüchtlingen, einer weiteren Aufgabe des Berkenthiner Teams. Nina Quade-Runge wünsche sich, dass das Familienzentrum zu einem zentralen Ort in Berkenthin werde. Vor allem niedrigschwellig sollten die Angebote sein. Sie wünsche sich, dass sich Familien in der Kirchengemeinde noch mehr gegenseitig unterstützten und sie alle Generationen dabei hätten“. Nina Quade-Runge plant für den kommenden September außerdem eine Familienfreizeit in Kittlitz.

Nach einem Jahr läuft schon vieles, aber es hakt an den wenigen Räumen im Pastorat. „Hier muss nachgerüstet werden“, sagt Burkhard Peters. Konkrete Pläne für einen Umbau gibt es bereits. Die Situation wird sich also ändern. Pastor Wolfgang Runge wünsche sich mehr Zusammenarbeit mit Schulen. Sollten die Grünen mal nicht mehr im Land mitregieren, würden die Mittel auch weiterhin fließen, sagt Peters. „Das hat sich eingenistet“, sagt er. Selbst eine mögliche Nachfolgeregierung werde die Förderungen nicht streichen. Nach dem Treffen mit dem Berkenthiner Team ging es für Peters weiter zum Schwarzenbeker Familienzentrum, auch von dort wollte er Eindrücke aus der Praxis mit nach Kiel nehmen.

Von Philip Schülermann

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