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Lauenburg Christina und Sven Minge verteidigen Pro Geesthacht
Lokales Lauenburg Christina und Sven Minge verteidigen Pro Geesthacht
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09:56 12.06.2018
Sven Minge (l.) und Christina Minge bilden als CDU-Parteimitglieder die Fraktion "Por Geesthacht" in der Ratsversammlung Geesthacht. Quelle: Minge
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Geesthacht

„In der Stadt Geesthacht hat eine nach Gemeindeordnung zulässige Fraktionsbildung stattgefunden“, sagt PG-Vorsitzender Sven Minge. Im Kern habe sich der zunächst einstimmig gewählte und zu Verhandlungen beauftragte CDU-Fraktionsvorsitzende am Ende mit einer eigenen fehlenden Mehrheit konfrontiert gesehen. Sich als Fraktionsvorsitzender wenige Tage vor der Ratskonstituierung mit einer völlig neuen Fraktionsmeinung gegenüber zu sehen sei „sicherlich ein einmaliger Vorgang“, sagte Minge. Insofern sei die Konsequenz zur Bildung einer neuen CDU-Fraktion unter neuen Namen „vielleicht nachvollziehbar“.

Anders stelle sich die Situation aus seiner Sicht in Schwarzenbek dar. Dort habe tatsächlich „ein unglücklicher Parteiwechsel wohl gegen den Wählerwillen stattgefunden“. Dennoch sei jeder Gewählte seinem Mandat verpflichtet und jeder muss nach seinem Gewissen entscheiden. „Manchmal sind die Beweggründe nicht politisch motiviert, sondern im persönlichen Umfeld zu finden. Ein Wechsel von der SPD zur CDU oder umgekehrt ist nach meiner Auffassung kaum authentisch und glaubwürdig. Zuletzt besteht allerdings das Recht auf freie Mandats- und Meinungsausübung“, sagt Minge.

Respekt zollt der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Minge allerdings der Entscheidung der Freien Wähler auf Kreisebene. „Volker Samuelson hat im Kreis völlig richtig und nachvollziehbar gehandelt, so Minge. Tatsächlich habe kein Parteiwechsel stattgefunden, sondern Minge sei „mit der SPD eine sinnvolle Fraktionsgemeinschaft eingegangen“. „Damit wird der so genannten Alternative für Deutschland (AfD) im Kreis kein Zugriff auf die Ausschüsse ermöglicht. Respekt an die SPD und Freien Wähler“, sagt Minge.

hm

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