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Lauenburg DRK Schwarzenbek: viele starke Menschen
Lokales Lauenburg DRK Schwarzenbek: viele starke Menschen
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19:13 07.12.2017
„Besuchsfreunde nehmen sich einfach nur Zeit für ihre Mitmenschen – ohne besonderes Programm.Joachim Vilmar, DRK-Vorsitzender

DRK-Vorsitzender Joachim Vilmar hat in der Jahresversammlung zusammen gefasst, was die 150 aktiven Mitglieder mit Unterstützung der 1031 fördernden Mitglieder im vergangenen Jahr geleistet haben.

„Gegenüber dem Vorjahr gab es eine nicht unerhebliche Steigerung, was in Zeiten eher zurückgehender Mitgliederzahlen in anderen Vereinen eine erfreuliche Tendenz ist“, sagte Vilmar. So seien 2016 insgesamt 82501 Stunden erbracht worden, im Vorjahr dagegen „nur“ rund 60000. Die ehrenamtliche Arbeit des DRK Schwarzenbek wird von vielen Bürgern getragen. So gab es elf Treffen für Menschen mit Behinderungen. 132 Personen nahmen teil, 17 Helfer kümmerten sich um die Ausgestaltung der Nachmittage. Ein Schwerpunkt ist die Seniorenarbeit. An 97 Nachmittagen wurden 36 Senioren von 12 Helfern betreut. 14 Mal hatte das DRK in 2016 zum Blutspenden aufgerufen, 1389 Bürger machten mit, betreut von 12 Helfern. Auch die Selbsthilfegruppe Leben mit Krebs ist ein wichtiger Faktor im Ortsverein. Die Gruppe hat 22 Mitglieder, die sich 14tägig zu Gesprächskreisen treffen und Beistand erhalten. Seinen Dank richtete Vilmar an Brigitte Wiech vom DRK-Kreisverband, die diese Gruppe seit Jahren begleitet.

Stolz sei das DRK auf das Konzept Rotkreuzmarkt, der ausschließlich ehrenamtlich geführt werde. 28 Helfer haben 196 Verkaufstage gestaltet. Durchschnittlich kommen 80 bis 100 Besucher. Ein eingeschworenes Team sind die neun Helfer der Kleiderkammer. Sie haben sich 52 Mal getroffen, unzählige Kleidungsstücke sortiert, um die Abholung zu erleichtern. Für 12 Ausgabetermine wurden 4935 Kleidersäcke sortiert. „Dank auch an die Spender, denn sie helfen doppelt: Gute Kleidung wird an bedürftige Menschen weiter gegeben, der Rest verkauft und vom Erlös ein Teil der DRK-Arbeit finanziert“, so Vilmar. Eine andere große Stütze der Gesellschaft ist die Schwarzenbeker Tafel. Hier haben 31 Helfer an 101 Tagen gearbeitet, um Lebensmittel zusammen zu tragen und weiter zu geben.

Noch nicht so bekannt sei die Demenzberatung. Hier fanden elf Sprechstunden statt, die von 28 Personen genutzt wurden. Ein weiteres Standbein des DRK, das sich als lockere Gruppe formiert hat, sind die 30 Besuchsfreunde und -Partner. „Sie nehmen sich Zeit für ihre Mitmenschen, ohne dass damit ein besonderes Programm oder Anforderungen verbunden sind“, so Vilmar. Doch nicht nur zu Land, sondern auch auf dem Wasser ist das DRK hilfreich. Die 17 Mitglieder der Wasserwacht haben 115 Veranstaltungen begleitet (4783 Stunden), 23 Mal in Not geratene Wassersportler gerettet und 33 Mal Erste Hilfe geleistet. Aber kein Verein funktioniert ohne Verwaltung. Deshalb gebühre auch dem Vorstand Dank, betonte Vilmar. Die 16 Mitglieder trafen sich im vergangenen Jahr 22 Mal (592 Stunden), dazu käme die Zeit, die mit Telefonaten und E-Mails verbracht worden sei.

Von Silke Geercken

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