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Lauenburg Dachstuhlbrände, Schlägerei und Verletzungen in der Silvesternacht
Lokales Lauenburg Dachstuhlbrände, Schlägerei und Verletzungen in der Silvesternacht
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19:35 02.01.2013
Nur geringen Schaden verursachte dieser Brand in einem kleinen Stall gegenüber einer bekannten Gaststätte in Rethwischfeld. Quelle: jeb
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In der Integrierten Rettungsleitstelle Süd für Feuerwehren und Rettungsdienste der Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg verzeichneten die Einsatzsachbearbeiter von Mitternacht bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen schon etwa 200 Einsätze. Darunter zwei Dachstuhlbrände in Güster und Büchen im Lauenburgischen sowie diverse Kleinbrände, wie Hecken- oder Containerbrände im Kreis Stormarn.

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Insgesamt waren 78 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Gegenüber einer bekannten Gaststätte in Rethwischfeld brannte es in einem kleinen Stall. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, konnte die Flammen schnell löschen, so dass der Schaden sehr gering war. Zu dieser Zeit feierten im Lokal etwa 100 Menschen im festlichen Ambiente den Jahresausklang.

Bereits am Nachmittag musste die Oldesloer Stadtwehr Unrat in einem Keller am Berliner Ring löschen. Für die Dauer der Arbeiten musste der Berliner Ring von der Polizei gesperrt werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Einen Dachstuhlbrand hatte die Feuerwehr in Mollhagen zu bekämpfen. Der Einsatz allerdings begann schon eineinhalb Stunden vor dem Jahreswechsel und beschäftigte neben der Mollhagener Wehr auch noch die Blauröcke aus Sprenge, Eichede und Todendorf. Insgesamt waren 78 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Bei der Polizeileitstelle in Lübeck, zuständig für Stormarn, Lauenburg, Lübeck und Ostholstein spricht man auch von einer völlig normalen Sylvesternacht. „Wir hatten viel zu tun, aber es waren nur 14 für die Lagemeldung relevante Einsätze abzuarbeiten“, so der Dienstgruppenleiter am Neujahrsmorgen. Alles andere sei eher Kleinkram gewesen.

Unter anderem gab es in Ratzeburg eine größere Schlägerei. Nach Informationen unserer Zeitung soll dabei eine Person durch eine Stichverletzung im Bauchbereich schwer verletzt worden sein. Bei der Polizei konnte man das am Neujahrsmorgen noch nicht bestätigen.

Und es gab wie in jedem Jahr auch diesmal wieder mehrere Personen, die durch falsches oder leichtsinniges Hantieren mit Feuerwerkskörpern mehr oder weniger stark verletzt wurden und in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

jeb

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