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Lauenburg Dank Facebook ist das alte Mölln wieder zu sehen
Lokales Lauenburg Dank Facebook ist das alte Mölln wieder zu sehen
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00:00 14.10.2012
Viele Mitglieder der Möllner Facebook-Gruppe, und zwar aus allen Altersklassen, kamen zur Eröffnung der Ausstellung.
Herzogtum Lauenburg

Mölln – Mit einer so großen Resonanz hat kaum jemand rechnen können: Als sich beim sozialen Netzwerk Facebook eine Gruppe gründete, die sich ausschließlich mit Mölln und seiner Geschichte befasst, war nicht zu erwarten, dass 1700 Menschen mitmachen würden. Doch so viele sind es inzwischen tatsächlich.

Ein Teil dessen, was sie im Laufe der Zeit an Erinnerungen und vor allem an Fotos zusammengetragen haben, ist jetzt und noch bis zum 9. November im Stadthaus am Wasserkrüger Weg zu sehen. „Du lebst schon lange in Mölln, wenn...“ heißt die Ausstellung.

„Hier ist so etwas wie ein Möllner Familienalbum entstanden“, sagte bei der Eröffnung Denes Kelemen von der örtlichen Facebook- Gruppe. 1850 Bilder aus Mölln seien inzwischen bei Facebook eingestellt worden – und es kämen ständig noch weitere hinzu. „Unsere Mitglieder bilden eine tolle Plattform, um gemeinsam Erlebtes miteinander zu teilen und Freundschaften zu entwickeln“, so Kelemen. Rund 100 Fotos wurden für die Ausstellung ausgesucht, doch in zwei Wochen sollen sie ausgetauscht und durch 100 andere ersetzt werden. So sollen möglichst viele der alten Mölln-Ansichten einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, die nicht Facebook-Mitglied ist. Zu sehen sind zum Beispiel Bilder von Festen, von Umzügen, Theateraufführungen oder einfach Stadtansichten, überwiegend aus dem Zentrum. Fotografen hielten aber auch Unglücke, meistens Brände, fest. Etliche der jetzt ausgestellten Fotos wurden noch nie zuvor öffentlich gezeigt. Die besten Bilder können gewählt werden, und zwar mit Cent-Stücken, die in spezielle Spardosen gesteckt werden.

Bei der Eröffnung sagte Möllns stellvertretender Bürgermeister Sven Michelsen, er sei „als alter Möllner absolut begeistert“ von dem, was er hier zu sehen bekomme. Die große Zahl der Facebook-Freunde in Mölln „haut mich vom Hocker“, fügte Michelsen gleich hinzu. Er selbst sei (noch) nicht bei Facebook.

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