Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Das war eine launige Eiswette: „De Elv, de geiht!“
Lokales Lauenburg Das war eine launige Eiswette: „De Elv, de geiht!“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:52 08.01.2018
Zur Eiswette in Hohnstorf kamen die Wettpaten Thomas Lohmann und Eckhard Panz (im Bademantel) mit ihrer eigenen „Aida“ mit Wellnessbad und rauchendem Schornstein von Lauenburg aus vorgefahren. Quelle: Fotos: Timo Jann
Lauenburg/Hohnstorf

Das schönste an der Eiswettte in Hohnstorf ist – Lauenburg. Sagen die Gäste aus Lauenburg. Und die Hohnstorfer freuen sich über den tollen Hintergrund, den Lauenburgs Altstadt bietet Bürgermeister André Feit begrüßte zahlreiche Gäste. Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede ließ sich entschuldigen. „Er führt gerade einen Feldzug gegen widerspenstige Weinhändler und renitente Friseurmeister und konnte seinen Feldherrenhügel auch für uns nicht verlassen“, scherzte Feit in Anspielung auf die geschrumpfte Marktgalerie, die nicht auch die Flächen von Friseur und Weinhändler einbeziehen kann. Und dann plauderte Feit noch ein gut gehütetes Geheimnis aus. „Norbert Brackmann ist der neue Chef des Flughafens Berlin-Brandenburg. Ab morgen ist er dort verantwortlich, Eröffnung ist dann Dienstag um 12 Uhr“, so Feit. Er spielte damit auf Engagement und Einsatz des Lauenburger CDU-Bundestagsabgeordneten an. „Er ist der Mann, der dafür sorgt, dass Dinge funktionieren, das Dinge laufen, das mehr klappt als Türen“, schwärmte Feit in seiner Rede. Und am Flughafen könne sich Brackmann auch nicht aufhalten, Stuttgart hätte schon für sein Bahnprojekt Stuttgart 21 angefragt.

Zum 25. Mal trafen sich die Honorationen der Gemeinde, Bürger und Gäste am Sonntag auf den Fährbuhnen am Elbufer, um der Auflösung der Frage, ob de Elv geiht oder steiht, also fließt oder zugefroren ist, durch die Wettpaten Thomas Lohmann und Eckhard Panz zu verfolgen. Diese Eiswette ist eine etwas andere Art eines Neujahrsempfangs.

„Ein schöner Witz, wobei ich im Haushaltsausschuss auch für den Flughafen und das Bahnprojekt zuständig bin“, sagte Brackmann am Rande der Zeremonie, Die Auflösung fiel Lohmann und Panz diesmal nicht schwer. Zwar war es nachts frostig geworden, doch die Elbe war eisfrei geblieben. „Diesel müssen raus aus den Innenstädten, aber Kreuzfahrer werden mit Handschlag begrüßt“, begründete Lohmann die Entscheidung für die selbst gebauten „Aida“ als kurioses Fortbewegungsmittel, auf dessen rauchenden Schornstein Braunkohle stand. „Vielleicht gibt es ja bald Kreuzfahrten zwischen Lauenburg und Geesthacht mit Tagesausflügen ins Akw“, scherzte Panz. Das Duo verkündete dann schließlich vor gut 200 Menschen die Wettauflösung: „De Elv, de geiht.“

tja

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Jetzt geht es wieder ganz schnell: Auf Lauenburg kommt ein Hochwasser zu. Gut sieben Meter (Normalstand 4,50 Meter) dürfte der Pegelwert zum Wochenende betragen. Die Uferpromenade ist längst überflutet, die Twieten sind gesperrt, die Anwohner beobachten die Situation gespannt.

08.01.2018

20 Mannschaften wollten es wissen und traten an beim Neujahrsschießen der Schwarzenbeker Schützengilde.

08.01.2018

Namhafte Gäste, eine Bilanz mit alarmierenden Zahlen und Verleihung von Urkunden: So war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kittlitz geprägt. Erschreckend ist die steigende Zahl an Verkehrsunfällen, zu denen die Kittlitzer Brandschützer in 2017 ausrückend mussten.

08.01.2018