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Lauenburg Dassendorf: Deutliches Votum für Martina Falkenberg
Lokales Lauenburg Dassendorf: Deutliches Votum für Martina Falkenberg
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20:30 13.06.2018
Dassendorfs neue Gemeindevertretung: (Hintere Reihe, v. l.) Thomas Markert (WIR), Thomas Berka (WIR), Lennart Fey (SPD), Dr. Albrecht Sakmann (CDU), Wolfgang Bober (WIR), Marina Lamottke (WIR), Hauke Weber (GuD, 2. stellvertretender Bürgermeister), Wilfried Falkenberg (WIR). Vordere Reihe, v. l.: Uli Hars (WIR), Helena Minnemann-Sönnichsen (GuD), Carsten Dassau (SPD), Maret Brunnert (SPD), Brigitte Czerolka (WIR, 1. stellvertretende Bürgermeisterin), Birte Marr (WIR), Rolf Demme (CDU), Martina Falkenberg (WIR, BGM). Es fehlt Walter von Below (GuD). Quelle: Foto: Timo Jann
Dassendorf

WIR hatte bei der Kommunalwahl mehr als die Hälfte aller Stimmen geholt und die seit 2008 als Bürgermeisterin aktive Falkenberg erneut für das Amt vorgeschlagen. Die Gemeindevertretung besteht aus 17 Mitgliedern von WIR (9), SPD (3), GUD (3) und CDU (2). Die Sozialdemokraten hatten eine herbe Niederlage erfahren und ein Drittel ihrer Stimmen verloren.

„Das deutliche Ergebnis bei der Wahl wollen wir gerne umsetzen. Wir stehen für Transparenz und wollen die Bürger einbeziehen“, erklärt Martina Falkenberg. Erste Maßnahme: Künftig gibt es nicht wie sonst in Kommunen üblich nur zu Beginn der Gemeindevertretung oder der Ausschüsse eine Einwohnerfragestunde, sondern auch an deren Ende beziehungsweise vor Beginn eventueller nichtöffentlicher Beratungspunkte. „Es können ja während unserer Beratungen mal Fragen aufkommen, die wir dann gleich beantworten können“, sagt Martina Falkenberg. Geplant ist eine „Dorf-App“, über die sich die Bürger und Institutionen vernetzen können.

Fest steht für die Bürgermeisterin, dass Dassendorf mit seinen gut 3100 Einwohnern nicht weiter wachsen sollte. „Da muss ja auch immer die Infrastruktur stimmen“, sagt Falkenberg. Mit Kita, Grundschule, Apotheke, Ärzten und Rewe sei die Gemeinde gut aufgestellt. Sorgen gab es um die Zukunft der Post. Die ist noch in Köhler's Laden, doch der schließt Ende Juli. „Ab 1. August werden die Dienstleistungen der Post am Rewe-Standort angeboten, allerdings derzeit jedoch noch ohne Ausgabe von Sendungen“, berichtet die Bürgermeisterin. Sie hofft darauf, dass Rewe wie geplant erweitern darf und dann dort der komplette Post-Service einen Platz finden wird. Schräg gegenüber im Neubau von OMT-Küchen wird künftig auch die Kreissparkasse ihren Geldautomaten unterbringen.

„Damit haben wir im alten Sparkassen-Gebäude bessere Möglichkeiten“, sagt Martina Falkenberg. Die Gemeinde hatte die Immobilie gekauft. „Ein Projekt, das bei uns weit oben auf der Liste steht, ist, wie wir künftig mit unseren öffentlichen Gebäuden umgehen. Wir wollen Bedarfe klären und Nutzungen festlegen“, berichtet die Bürgermeisterin. Am 1. September wollen die Gemeindevertreter zu einer „Exkursion“ durch Dassendorf starten und sich die Immobilien ansehen, damit alle Politiker auf einen Stand kommen.

tja

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