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Lauenburg Davidswerft ist am neuen Standort bereit für die Saison
Lokales Lauenburg Davidswerft ist am neuen Standort bereit für die Saison
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22:18 10.05.2016
Boote aller Art aus Holz, Kunststoff oder Stahl werden in der neuen Werft repariert, saniert oder ausgebaut.

Es gab einige bauliche und organisatorische Schwierigkeiten zu überwinden, aber jetzt ist alles geschafft: Der Neubau der Davidswerft in Alt-Mölln ist fertiggestellt, hier wird bereits eifrig gearbeitet. Auf der Werft, benannt nach dem Vornamen ihres Gründers David Konz, werden Boote ganz unterschiedlicher Art restauriert, repariert, lackiert oder gepflegt. Gerade jetzt, zu Beginn der Wassersportsaison, hat das sechsköpfige Team natürlich reichlich zu tun.

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David Konz zog mit seinem Betrieb von Siebenbäumen nach Alt-Mölln um.

Anfang 2012 hatte Konz in Siebenbäumen eine bestehende Bootswerft übernommen, aber bald gemerkt, dass die dortigen Räumlichkeiten angesichts der stetig steigenden Zahl von Aufträgen zu klein geworden waren. Also sah er sich im Kreis um und entdeckte 2015 in Alt-Mölln an der Straße Stecknitztal ein geeignetes Grundstück. Gleichzeitig wurde im Möllner Gewerbegebiet, also genau gegenüber auf der anderen Seite des Elbe-Lübeck-Kanals, eine große Halle angemietet. Sie diente und dient auch noch weiterhin als Winterlager für Boote, hierhin zog erst einmal provisorisch auch die Davidswerft um.

Nun aber ist das endgültige Quartier fertig, und es kann sich sehen lassen. 700 Quadratmeter ist die Halle groß, beachtliche 7,60 Meter hoch. „Von der kleinen Drei-Meter-Jolle bis zur großen, zwölf Meter langen Yacht passt hier alles hinein“, erklärt Editha Cordes, die zusammen mit David Konz die Geschäftsführung übernommen hat. Sie ist eher für das Geschäftliche zuständig, er als Meister im Boots- und Schiffbau für alles Handwerkliche, was anliegt. Vier weitere Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende, gehören außerdem zum Mitarbeiterstamm — und Hund „Justus“, der ständig irgendwo in der Halle umherschnüffelt und alles, was hier geschieht, hochinteressant findet.

Und es geschieht eine Menge auf dieser Werft. Da wird gehobelt und gebohrt, gesägt und gemalt. Das Spektrum reicht von der Erneuerung morscher Planken bis zum kompletten Innenausbau für Motor- oder Segelyachten. Ein gut gepflegtes Sportboot könne 40 Jahre oder auch länger halten, sagt Konz. Ein vernachlässigtes sei dagegen irgendwann nicht mehr zu retten. Da der Lack oft eine entscheidende Rolle spielt, wurde in die neue Werft auch eine hochmoderne Lackierkabine samt Absauganlage eingebaut.

Und wie kommen die Boote zur Werft? Obwohl sie am Elbe-Lübeck-Kanal liegt, dürfen die Wasserfahrzeuge nicht direkt vor Ort an Land geholt werden. Das geschieht also im nicht weit entfernten Möllner Hafen. Ein hydraulischer Hubwagen kann Boote bis zu einem Gewicht von 14 Tonnen anheben. Viel leichter sind natürlich die schnittigen Ruderboote mehrerer Vereine aus dem Lauenburgischen, die künftig auch regelmäßig in der Werft in Alt-Mölln gewartet werden sollen. Entsprechende Vereinbarungen wurden schon geschlossen.

Workshops und Seminare

Der Neubau soll in Kürze noch um einen Werft-Shop ergänzt werden, David Konz plant außerdem Workshops und Praxis-Seminare für Bootsbesitzer, die einiges selbst machen wollen. Und verschiedene Veranstaltungen soll es demnächst auch auf dem Werksgelände geben, als erstes einen Wasser-Flohmarkt am Sonntag, 5. Juni.

• Nähere Informationen zu dieser und zu anderen Aktionen gibt es im

Internet unter www.davidswerft.de

Von Norbert Dreessen

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