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Lauenburg Demokratie fördern als Freizeitengagement
Lokales Lauenburg Demokratie fördern als Freizeitengagement
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20:16 17.10.2017
Sie stehen voll Engagement zur Kampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“ mit Vertretern der verschiedenen PfD (von li.): Sami El Basiouni, Karl Schneider, Friederike Betge, Labiba Ahmed und Mark Sauer vom Verein Miteinander leben, Sara Opitz und Rüdiger Jung. Quelle: Fotos: Biller

Begonnen hat die Initiative im Verein bereits 2016: Labiba Ahmed gab Miteinander leben e.V. den Anstoß, dass sich Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren oder sich auch einfach zu unserer Demokratie sichtbar bekennen, ohne unbedingt ein politisches Amt auszuüben. Anlässlich der Vorstellung des neuen Logos sagte Labiba Ahmed in Mölln: „Populisten und Radikale sind immer leicht erkennbar, aber viele demokratische Kräfte nicht. Dabei engagieren sich zum Beispiel viel mehr Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe, als etwa bei Pegida.“ Die PfD im Kreis unterstützen die Kampagne als Projekt, so dass mit dem neuen Logo ein Erkennungszeichen als Button oder als Grafik für Plakate und T-Shirts auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden kann. Entwickelt wurde das Logo im Rahmen eines Schülerwettbewerbes.

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Der Button für die Kampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“.

Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen fand mit ihrem Entwurf bei der Jury den größten Zuspruch. „Die schräge Anordnung der symbolhaften Figuren vermittelt etwas Positives", erläuterte Mark Sauer, Vorsitzender Miteinander leben e.V. Grafisch aufgearbeitet wurde der Entwurf durch Matthias Jörke. Um das Logo als Grafik nutzen zu dürfen oder Buttons zu erhalten, reicht eine Vorstellung per Mail beim Verein Miteinander leben.

„Eine Beschreibung, wer man ist, was man für die Demokratie tut und wie man sich an der Kampagne beteiligen möchte“, hieß es bei der Vorstellung. Ein Gremium aus den Projektorganisatoren und den Partnern der Kampagne wird die Bewerbungen begutachten. Auch mit eigenen Beiträgen plant die Kampagne, öffentlich in Erscheinung zu treten. Nach den bereits erfolgten Demokratie-Läufen des Ratzeburger Jugendbeirates soll zu den Kommunalwahlen im kommenden Jahr ein kreisweites Jugendprojekt gestartet werden, das auffordert, sich in den Wahlkampf mit eigenen Themen und Interessen einzubringen. Rüdiger Jung von der PfD Herzogtum Lauenburg: „Das Logo soll auch eine Anregung sein, sich mit Populismus auseinanderzusetzen.“ Zu dem Button sagt Jung: „Ein Schmuckstück für die Demokratie.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.demokrat-innen-bei-der-arbeit.de und der Facebook-Gruppe: „Demokrat*innen bei der Arbeit“.

Gefördert vom Bundesfamilienministerium

Partnerschaften für Demokratie (PfD) fördern regional Projekte aus Mitteln des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen und hat sich zum Ziel gesetzt, bundesweit Projekte der Demokratieförderung und der Extremismusprävention zu fördern.

Derzeit sind im Kreis drei PfD aktiv: PfD Herzogtum Lauenburg, PfD Lauenburg - Lütau - Büchen und die PfD Stadt Ratzeburg - Amt Lauenburgische Seen. thobi

Thomas Biller

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