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Der Neue ist der Alte: Andreas Thiede bleibt Lauenburgs Bürgermeister

Lauenburg Der Neue ist der Alte: Andreas Thiede bleibt Lauenburgs Bürgermeister

Andreas Thiede bleibt Bürgermeister von Lauenburg: Mit 86,8 Prozent der abgegebenen Stimmen wählten die Lauenburger den Amtsinhaber für weitere sechs Jahre.

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Andreas Thiede bleibt Bürgermeister von Lauenburg.

Quelle: Timo Jann

Lauenburg. Andreas Thiede (parteilos) bleibt Bürgermeister der Stadt Lauenburg: Mit 86,8 Prozent der abgegebenen Stimmen wählten die Lauenburger den Amtsinhaber für weitere sechs Jahre. Seine weitere Amtszeit beginnt offiziell am 1. April 2017.

„Das ist großartig. Jetzt können wir die Dinge, die wir in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht haben, auch umsetzen", freute sich der Verwaltungschef über das Ergebnis. Eher unerfreulich, aber wahrscheinlich der Wahl nur eines Kandidaten geschuldet, ist die Wahlbeteiligung von nur 23,4 Prozent. 2158 von 9228 Wahlberechtigten hatten ihr Kreuzchen gemacht.

2011, als Thiede erstmals angetreten war, hatte er 71,1 Prozent der Stimmen bekommen – damals gegen zwei Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 48 Prozent.

Der alte wie neue Bürgermeister von Lauenburg wird sich jetzt an Bord eines Kreuzfahrtschiffes erst einmal einen Urlaub gönnen. „Es war vor der Wahl ja doch sehr viel, was anlag, auch oder gerade weil ich der einzige Kandidat war“, resümierte Andreas Thiede. Er dankte vor allem seiner Frau und den beiden Kindern, die ihn unterstützt hatten.

„Die großen Themen, die jetzt für uns in Lauenburg anstehen, sind die Verbesserung der Verbindung zwischen Oberstadt und Unterstadt sowie die Schaffung von Hortplätzen“, sagte der Bürgermeister. Der 46-Jährige setzt darauf, dass er mit den Parteien und seiner Verwaltung wie gewohnt weiterhin gut und eng zusammenarbeiten wird.

CDU und SPD hatten Thiede im Wahlkampf unterstützt. „Was wir hier tun, hat einen breiten politischen Konsens zur Basis. Damit wollen wir Lauenburg voranbringen“, sagte der Verwaltungschef. Er kündigte an: „Wir haben auch noch einige neue Dinge in Planung.“ Mit der Entwicklung eines Neubaugebietes für mehr als 100 Einfamilienhäuser an der Bundesstraße 5 und eines neuen Gewerbegebietes an der Bundesstraße 209 sei außerdem die Grundlage geschaffen worden, mehr Menschen nach Lauenburg zu holen und über Neuansiedlungen höhere Steuereinnahmen zu erzielen. „Das wird uns helfen, die Dinge zu verwirklichen“, so Thiede.

In der Altstadt hatte er erstaunlicherweise die geringste Zustimmung bekommen, dort waren nur 75,9 Prozent der Kreuze bei „Ja“ gemacht worden. „Ich werde versuchen, die 13,2 Prozent, die mich nicht wählen konnten, auch zu erreichen“, kündigte Andreas Thiede noch am Wahlabend an. „Man muss versuchen, in Gesprächen herauszufinden, woran das lag“, sagte er.

Politisch stößt das Wahlergebnis auf viel Zustimmung und Wohlwollen. „Die Wiederwahl ist super für die Stadt“, erklärte der Lauenburger CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann. „Die angestoßenen Dinge wird er jetzt gut umsetzen können“, zeigte sich der Unions-Politiker überzeugt. Auch Bernd Dittmer (SPD), der Lauenburger Bürgervorsteher, war froh, dass es mit Andreas Thiede weitergeht. „Er hat den Anstoß zur Veränderung in der Stadt gemacht, jetzt wird sich ordentlich etwas tun. Das wird sehr positiv für unsere Stadt sein“, so Dittmer.

„Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister war immer gut, die Kollegen stehen hinter Herrn Thiede und in der zweiten Wahlzeit werden jetzt sicher bald die Früchte der Arbeit geerntet. Ich bin überzeugt, dass die Dinge bald von Erfolg gekrönt sein werden“, zeigte sich Bürgeramtsleiter Thomas Kämmerer ebenfalls überzeugt.

Thiede einte die zerstrittene Politik

2011 war Andreas Thiede zum Nachfolger von Harald Heuer auf den Chefsessel der Lauenburger Verwaltung, die auch das Amt Lütau betreut, gewählt worden. Mit seinen Ideen begeisterte er viele Menschen und einte die unter Heuer und dessen Vorgängern zerstrittene Politik.

Wichtige Projekte: Das Hotel im Fürstengarten, eine Fabrik für medizinische Hefe, die Markt-Galerie als innerstädtisches Einkaufszentrum – all das sind seine Ideen. Bürgermeister Andreas Thiede ist überzeugt, dass die Vorhaben ab kommendem Jahr nach und nach umgesetzt werden können.

Timo Jann

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