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Lauenburg Der etwas andere Musikunterricht
Lokales Lauenburg Der etwas andere Musikunterricht
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20:13 06.02.2018
Rock live auf der Bühne: Das ist Musikunterricht, der Spaß macht. Quelle: Foto: Hfr
Sandesneben

Das Projekt verfolgt zwei Ziele:

Sponsoren benötigt

Um die Idee kreisweit finanziell umsetzen zu können, benötigt Christian Behrendt allerdings Sponsoren, die auch die Auffassung teilen, die Kinder und Jugendlichen über die Musik dauerhaft zu verbinden und die Hemmschwellen aus kulturellen oder religiösen Gründen zu überwinden.

Mehr Infos dazu unter der Rufnummer 04534 / 210436.

1. Kulturelle Bildung, denn viele Schüler kommen nicht oder nur im Schulunterricht für eine Stunde in der Woche mit Musik in Berührung. Dabei bleibt es häufig, denn viele Eltern sind nicht musikalisch und können das Interesse ihrer Kinder nicht nachvollziehen, oder sind finanziell nicht in der Lage, ihren Kindern Musikunterricht zu ermöglichen. Durch die Musik entdecken Schüler kreative Seiten an sich und finden möglicherweise ein Ventil, mit stressigen Alltagssituationen umzugehen.

2. Sozialkompetenz: Bei der jeweiligen Veranstaltung lernen die Kinder und Jugendlichen die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge kennen.

In der Praxis geschieht dies dadurch, dass eine Live-Band vor den Schülern spielt und zwischen den Songs in lockerer Form erklärt wo und zu welcher Zeit die Songs entstanden sind und weshalb sie deshalb heute noch so klingen wie sie einst komponiert wurden. Somit bekommen die Schüler gleichzeitig einen Einblick über die Geschichte der Musik und verstehen gesellschaftliche Zusammenhänge.

Diana Ross, Sängerin der legendären Soul-Band „The Supremes“, hat es einmal auf den Punkt gebracht: „Musik ist eine Reflexion der Zeit, in der sie entsteht.“

Das Trio „Doctor Love Power“ aus Hamburg macht heute den Anfang. Es bringt druckvollen Rock’n’Roll, Soul, Blues und Country auf die Bühne. Keine loungigen Fahrstuhlklänge aus irgendeiner Plastikbox, sondern eine Gitarre, eine tighte Rhythmusgruppe mit dem ultimativ groovenden Beatund eine durchdringende Stimme, die an John Fogerty erinnert. Nach dem etwa einstündigen Konzert erklären die Musiker den Schülern ihre Instrumente. Wer schon ein Instrument kann, hat die Chance mit der Band auf der Bühne ein Stück mitzuspielen. Die Idee dazu stammt von dem veranstaltungserfahrenen Christian Behrendt (49), unter anderem Initiator und Organisator des zweitgrößten norddeutschen Rhythm & Soulfestivals „Soulfieber“. „Mein Ziel ist es in diesem Kalenderjahr das Projekt an sechs weiteren Schulen im Herzogtum umzusetzen“, erklärt der zweifache Familienvater seine ehrgeizen Pläne.

LN

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