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Lauenburg Die Berkenthiner Polizei soll umziehen
Lokales Lauenburg Die Berkenthiner Polizei soll umziehen
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21:12 12.04.2016

Die Polizei in Berkenthin plant den Auszug aus dem dem Amtsgebäude. Sie soll in einer neuen Wache untergebracht werden. Geprüft wird nun ein Neubau genau gegenüber der jetzigen Station. Die Polizei braucht Platz für mehr Beamte.

Einstimmig votierten die Mitglieder des Amtsausschusses in ihrer Sitzung am Montag dafür, dass ein Architekt beauftragt werden soll, eine Planungsunterlage zu erarbeiten und Verhandlungen mit dem Land Schleswig-Holstein zum Abschluss eines entsprechenden Mietvertrages zu führen. Gleichzeitig sind auch alle notwendigen Gespräche und Verhandlungen mit der Gemeinde Berkenthin geplant. Das Amt will für den Neubau der Polizeistation das Grundstück, die jetzige Parkplatzfläche mit einer Größe von 1023 Quadratmetern und zu einem Preis von 27 Euro pro Quadratmeter von der Gemeinde kaufen.

„Bei der Polizeistation Berkenthin werden künftig fünf statt derzeit drei Beamte ihren Dienst verrichten. Damit wird nicht nur der Standort Berkenthin gesichert, er wird sogar aufgewertet“, erklärte der leitende Verwaltungsbeamte Frank Hase. Die Polizei, die derzeit in der oberen Etage des Amtsgebäudes untergebracht ist, brauche einen barrierefreien Zugang sowie mittelfristig einen weiteren Stellplatz für ein weiteres Dienstfahrzeug, so Hase. Dieser Bedarf könne derzeit nicht gedeckt werden, denn auch die Amtsverwaltung benötige selbst zusätzliche Büro- und Funktionsräume.

Weil mit einem Neubau einer Polizeistation aber einige Parkplätze wegfallen würden, plant das Amt eine neue Parkfläche auf der anderen Seite der Bundesstraße 208 entlang des Wanderwegs am Elbe-Lübeck-Kanal. Dort könnten 24 Stellplätze entstehen. Die Kosten werden auf etwa 112000 Euro geschätzt. Weitere Stellplätze könnten im Bereich des Haupteingangs zur Straßenfront am Amtsgebäude entstehen. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 40000 Euro.

Während die Planungen für eine neue Polizeistation jetzt beschlossen wurden, muss allerdings noch geklärt werden, ob die Freiwillige Feuerwehr Berkenthin in ihrem jetzigen Domizil am Amtsgebäude bleibt, oder ob sie einen Neubau im Gewerbegebiet „Rehmen“ bekommt. Denn auch für die Feuerwehr müssen nach den Vorgaben der Hanseatischen Feuerwehrunfallkasse (HFUK) 30 Stellplätze vor- und freigehalten werden. Und das werde am Amtsgebäude knapp, denn so viele Stellplätze seien dort gar nicht vorhanden, machte Verwaltungs-Chef Hase deutlich. Die Gemeinde Berkenthin hat inzwischen Vorgespräche zur Umbauplanung oder zu einem Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit einem Architekturbüro geführt.

Der Architekt befürwortet einen Neubau, ohne bisher eine Kostenschätzung abgegeben zu haben. Vielmehr habe er auf erhebliche Kosten bei der Gründung und bei der Anpassung zahlreicher Bauteile und Anlagen, die dem heutigen Stand der Technik und den heutigen Vorschriften angepasst werden müssten, hingewiesen — und eben auch auf die 30 Stellplätze.

Von Jens Burmester

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