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Lauenburg Die „Familie Stecknitz“ hat Zuwachs bekommen
Lokales Lauenburg Die „Familie Stecknitz“ hat Zuwachs bekommen
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22:13 29.12.2017
Erst wurde der Vertrag zur Aufnahme der Gemeinde Lankau in die Stecknitz-Region unterzeichnet, dann gab es ein Glas Sekt. Amtsdirektor Frank Hase freut sich mit Lankaus Bürgermeister Olaf Franz und Amtsvorstehewr Karl Bartels (v. li). Quelle: Foto: Jeb
Berkenthin

„Die Familie Stecknitz wächst weiter“, sagte Berkenthins Amtsdirektor Frank Hase vor der offiziellen Aufnahme der Gemeinde Lankau in die Stecknitz-Region. Nachdem Nusse schon im Jahr 2015 den elf Gemeinden des Amtes Berkenthin in der Stecknitz-Region beigetreten war, folgten zu Jahresbeginn 2017 die Gemeinden Kühsen und Panten. Mit der Gemeinde Lankau und ihren Ortsteilen Lankau, Neu-Lankau, Anker, Gretenberge und Marienwohlde hat sich nun die vierte Gemeinde aus der Nachbarschaft und dem Amt Sandesneben/Nusse dem Verbund Stecknitz-Region angeschlossen.

Den förmlichen Vertrag dazu unterzeichneten Amtsvorsteher Karl Bartels, Amtsdirektor Frank Hase und Lankaus Bürgermeister Olaf Franz. Amtsvorsteher Karl Bartels (Klempau) freute sich über den Familienzuwachs und wies auf die Bedeutung gemeinsamer Zielsetzungen hin. „Die Förderung und Entwicklung des Tourismus, der Kultur sowie der Entwicklung über Gemeindegrenzen hinaus steht im Vordergrund der Zusammenarbeit in der Stecknitz-Region. Mit dem Elbe-Lübeck-Kanal als Entwicklungsband hat die Stecknitz-Region auch etwas Identitätsstiftendes, so dass gemeinsame Projekte auch solidarisch umgesetzt und finanziert werden können“, machte Bartels in seinem kurzen Grußwort deutlich.

Amtsdirektor Frank Hase dankte der Gemeindevertretung Lankau für deren Wunsch, in diese Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Das sei ein großer Vertrauensvorschuss, den man von Lankau bekommen habe.

„Lankau ist mit fünf Ortsteilen und einer Gemeindegröße, die mit etwa 1900 Hektar etwa doppelt so groß wie der Zentralort Berkenthin ist, eine sehr interessante Gemeinde“, so Hase weiter.

Gleichzeitig lobte er das damit verbundene ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Gemeindevertretung mit Olaf Franz an der Spitze, der seit sieben Jahren Bürgermeister ist. Nach der Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages erhält Olaf Franz einen Wimpel und traditionell eine Flasche Stecknitz-Korn.

Ob demnächst noch weitere Gemeinden in diese Gemeinschaft aufgenommen werden wollen, ist nicht bekannt. Es könnte allerdings sein, dass der Lübecker Ortsteil Kronsforde in absehbarer Zeit noch einen formlosen Aufnahmeantrag stellt.

Die „Familie Stecknitz“ ist ein Zusammenschluss aus nunmehr 15 Gemeinden. An der Spitze dieses Zusammenschlusses steht als Vorsitzender der Berkenthiner Bürgermeister Michael Grönheim und als seine Stellvertretung die Bürgermeisterin aus Sierksrade, Iris Runge.

 Von Jens Burmester

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