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Lauenburg Die Geburt Christi liebevoll inszeniert
Lokales Lauenburg Die Geburt Christi liebevoll inszeniert
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18:22 12.12.2015
Die Figuren dieser Krippe sind aus Lindenholz geschnitzt (Leihgabe H. Ehlers).

Der Weg in die Marienkirche in Büchen-Dorf lohnt sich in diesen Tagen ganz besonders. Zum dritten Mal hat Pastorin Frauke Stöckel eine Krippen-Ausstellung organisiert. Die schönen Handarbeiten aus aller Welt können noch bis Dienstag, 15. Dezember, besichtigt werden.

Insgesamt 29 Krippen und einige von den Kindertagesstätten gebastelte Werke sind in der Kirche ausgestellt. Ein Teil stammt aus der Sammlung des Norddeutschen Krippen-Museums in Güstrow, ein weiterer aus der privaten Sammlung von Hilke Ehlers aus Bordesholm. Die Idee mit der Ausstellung hatte die Pastorin vor sechs Jahren. „Ich interessiere mich für Krippen und habe damals einfach mal im Güstrower Museum angerufen. Ich war über deren Entgegenkommen überrascht“, sagt Frauke Stöckel, die die Exponate zusammen mit ihrem Mann Klaus Stöckel an zwei Tagen abgeholt hat. Zu den Ausstellungsstücken gehören aber auch Krippen von Bürgern aus Büchen und Umgebung. Eine Augenweide ist es allemal. Während der Öffnungszeiten machen ehrenamtliche Mitarbeiter die Aufsicht in der Kirche.

Für die Ausstellung wurde ein Teil der Kirchenbänke mit Tischplatten belegt, die mit grünen Tischtüchern und Tannengrün geschmückt wurden. Das Material, aus denen die Krippen gefertigt wurden, ist ganz unterschiedlich: Holz, Porzellan, Styropor, Kork und vieles mehr. Eine Krippe aus Kenia wurde aus Bananenblättern gefertigt, und Christina Trzeba aus Büchen hat die heiligen Figuren aus kleinen Perlen gebastelt. Damit Besucher die filigrane Arbeit richtig sehen können, wurde eine Lupe beigelegt. Um die vielen Details einer Schreinkrippe zu bemerken, muss die Glastür des kleinen Schränkchens geöffnet werden (nur unter Aufsicht). Das Besondere dieser Pribam-Krippe ist, dass neben Krippe und Stall auch eine Stadt nachgebildet wurde. Eine sehr schöne Arbeit ist auch die aus Ebenholz gefertigte Krippe aus Zaire. Rainer Reher aus Büchen hat eine indianische Arbeit aus Ecuador beigesteuert. In einem Mini-Kürbis ist in der einen Hälfte die Krippe, in der zweiten ein Hutladen.

„Es macht einfach Spaß, die Krippen zusammen zu tragen, damit sich viele Menschen daran erfreuen können“, sagt Pastorin Stöckel, die die Ausstellung alle zwei Jahre organisiert. Einen längeren Blick lohnen aber auch die von den Kindergärten gefertigten Krippen. Die Wald-Kita hat nur Materialien aus dem Wald verwendet, die Wiesen-Kita zeigt, was man aus kleinen Papprollen machen kann. Die Ausstellung ist auch für Kinder geeignet. Für sie gibt es ein kleines Krippen-Rätsel zu lösen. „Bei welcher Krippe hat sich ein vierter König eingeschlichen? Wo hält ein Hirte das Jesuskind im Arm?“, so lauten zwei von insgesamt fünf Fragen. Wer mitmacht, darf anschließend in eine Schatztruhe greifen.

Die Ausstellung ist noch bis Dienstag täglich von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Es macht einfach Spaß, diese Weihnachtskrippen zusammen zu tragen, damit sich möglichst viele Menschen daran erfreuen können.“Frauke Stöckel, Pastorin

Silke Geercken

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