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Lauenburg Die Kirche in der Hosentasche
Lokales Lauenburg Die Kirche in der Hosentasche
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21:06 08.02.2018
Neu und übersichtlich: Frauke Eiben (l.) und Katja Launer bei der Vorstellung des Internetportals des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Quelle: Foto: Felix König
Ratzeburg

Pröpstin Frauke Eiben wischt mit dem Finger über ihr Smartphone und schaut zufrieden hoch. Früher hat genau das nicht besonders gut funktioniert. Die Bilder waren teilweise versprungen, die Seite hakte häufig – viele Nutzer brachen deshalb ab. Jetzt kann Eiben mühelos über die Homepage scrollen. „Das ist ein ganz wichtiger Vorteil, dass unsere Seite jetzt auf dem Tablet und dem Smartphone gut genutzt werden kann“, sagt sie. „Es ist eben komfortabel, die Kirche in der Hosentasche zu haben.“ Genau dieser Aspekt hat den Kirchenkreis dazu bewogen, die Internetpräsenz grundlegend zu überarbeiten. 500000 Aufrufe von 100000 Nutzern verzeichnet die Internetseite www.kirche-LL.de pro Jahr. Rund ein Drittel der Besucher benutzt dabei ein Smartphone oder ein Tablet. „Wir wussten, dass wir reagieren müssen. Und wenn wir es schon anfassen, dann können wir auch über den Tellerrand hinaus gucken“, sagt Kirchenkreis-Sprecherin Katja Launer.

Konkret bedeutet das: Aus der Internetseite wurde ein umfassendes Portal. Eine Kieler Agentur hat den Umbau der Seite übernommen. Jetzt ist alles responsiv, es passt sich also automatisch an die unterschiedliche Größe von verschiedenen Endgeräten an.

Aber das ist längst noch nicht alles. Auch unter der Oberfläche ist einiges neu. Eine Kooperation mit der Internetseite www.Kirche- Hamburg.de ermöglicht technische und inhaltliche Synergien. Die Kirchenkreise nutzen ab sofort das gleiche System. „Erstmal parallel nebeneinander, aber irgendwann wäre es denkbar, dass man beispielsweise im Randgebiet unseres Kirchenkreises auch die Veranstaltungen aus Hamburg findet“, sagt Launer.

Durch das neue Portal soll der Nutzer zielgerichteter angesprochen werden. Wer beispielsweise in Kücknitz lebt und die dortige Kirche aufruft, bekommt automatisch die Meldungen aus der Umgebung. „Jeder sieht so hauptsächlich das, was vor seiner Haustür passiert“, sagt Katja Launer. „Unser Kirchenkreis reicht von der Ostsee bis zu Elbe“, stimmt Pröpstin Frauke Eiben zu, „nicht jede Veranstaltung in Travemünde ist beispielsweise auch für Menschen in Lauenburg interessant.“ Auf dem neuen Portal werden nun die Bedürfnisse beider Gruppen an unterschiedlicher Stelle befriedigt. Jede der 57 Gemeinden des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg hat eine eigene Unterseite, auf der die wichtigsten Kontaktdaten, Fotos und geschichtlichen Hintergrundinformationen zu finden sind. Auf dieser Seite findet der Besucher mit regionalen Bedürfnissen ab sofort auch Nachrichten aus der Gemeinde und bei Bedarf einen Link zum Routenplaner. Auch die Gottesdienste und Konzerte, die der Kirchenkreis seit Jahren vollständig in einer Datenbank sammelt, werden zukünftig je nach Bedürfnis entweder gebündelt an einer Stelle oder auch regional auf jeder Gemeindeseite angezeigt.

Doch es gibt noch viel zu tun. In den kommenden Wochen werden die neuen Seiten von allen Beteiligten ergänzt, geprüft, kontrolliert und optimiert. Ab dem Sommer geht es dann in die zweite Kooperationsphase. Dann sollen Inhalte der Kirchenkreise gemeinsam verwendet und neue technische Möglichkeiten entwickelt werden.

Von Maike Wegner

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