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Lauenburg Die erste Mühle gehörte noch Rittern
Lokales Lauenburg Die erste Mühle gehörte noch Rittern
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18:39 26.05.2018

Die erste Rönnauer Mühle gehörte den „Rittern von Rönnouwe“, wie es um 1523 in einer alten Urkunde heißt. Demnach habe die Mühle bereits 1342 bestanden.

Die heutige Wassermühle wurde 1649 errichtet. Der Müller des Jahres 1795 holte sich vom dänischen König die Genehmigung, außerdem eine Windmühle zu errichten. Denn die Wassermühle war nutzlos, wenn der Mühlenteich – ein Ablauf des Großen Segeberger Sees – austrocknet; ganz so, wie es zuletzt vor zwei Jahren passiert ist. Die Windmühle, die am Ende der heutigen Wilhelm-Kistenmacher-Straße stand, tat gute Dienste, wurde 1935 aber vom Blitz getroffen und daraufhin abgerissen. Sie war auch nicht mehr nötig, denn schon ab 1920 ersetzte eine Turbine das Wasserrad. Gleichzeitig bekam Klein Rönnau durch den Generator erstmals elektrischen Strom – mit allen Tücken der 1920er Jahre: Schalteten die Bauern ihre Rübenschneider an, wurde es dunkel im Dorf .

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Heute ist die Wassermühle nicht allein ein Museum (es finanziert sich komplett aus Spenden, Eintritt wird nicht erhoben). Im geschmackvoll mit Bühne eingerichteten, ehemaligen Maschinenraum finden 60 Gäste bei Kulturveranstaltungen Platz; an jedem letzten Sonntag im Monat ist Gottesdienst, und außerdem traut Bürgermeister Dietrich Herms in der Wassermühle pro Jahr um die 50 bis 70 Hochzeitspaare.

An jedem Sonntag zwischen 11 und 16 Uhr gibt es Führungen in der alten Wassermühle – allerdings nur in den Sommermonaten, beginnend mit dem ersten Feriensonntag des ersten Bundeslandes. Für Gruppen ist die Besichtigung aber nach Terminabsprache mit Bürgermeister Dietrich Herms, Telefon 045 51/8 47 40, oder mit Klaus Bostedt, Telefon 04551/8 35 31, möglich.

LN

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