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Lauenburg Die lauenburgischen Bildungshelden
Lokales Lauenburg Die lauenburgischen Bildungshelden
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20:55 28.11.2017
Ulrich Keller ist Schulleiter des Berufsbildungszentrums Mölln. Wir haben ihn stellvertretend für alle Lehrer und Mitarbeiter des BBZ nominiert. Quelle: Foto: Phs
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Vielzahl von Angeboten am Berufsbildungszentrum

Die duale Ausbildung ist das Rückgrat der Mittelstandes und damit der deutschen Wirtschaft. Ein System, um das uns die ganze Welt beneidet. Eine wichtige Säule in dieser Ausbildung sind die Berufsbildungszentren wie das BBZ in Mölln – nicht zuletzt aufgrund des akuten Fachkräftemangels.

Längst werden nicht mehr nur Schüler neben ihrer Ausbildung in den Betrieben berufsschultechnisch fit gemacht.

Mittlerweile gibt es am BBZ eine Vielzahl von weiteren Bildungsangeboten vom Beruflichen Gymnasium über Berufsfachschulen, der Fachoberschule oder der Berufs- und Ausbildungsvorbereitung sowie weitere berufsvorbereitende Maßnahmen, die jungen Menschen, denen das Lernen in ihrem bisherigen Leben nicht ganz so einfach gefallen ist, eine Möglichkeit geben sollen, doch noch für eine Berufsausbildung fitgemacht zu werden. Dazu gehören auch Berufsintegrationsklassen mit Deutsch als Zweitsprache für Migranten. Alles zusammen ist das eine nicht immer ganz einfache Aufgabe, die viel Einsatz und persönliches Engagement, zuweilen auch eine Menge Idealismus, erfordert. Für das Berufsbildungszentrum Mölln ist das vielfältige Angebot auch ständigen Anpassungen an die sich ändernden Rahmenbedingungen unterworfen. Hinzu kommen immer wieder Änderungen der politischen Rahmenbedingungen. Stellvertretend für die vielen Lehrer, die Mitarbeiter des BBZ Mölln und auch die Ausbilder und Lehrlingsbeauftragten in den Betrieben haben die LN den Schulleiter des Berufsbildungszentrums Mölln, Ulrich Keller, als „Held der Bildung“ nominiert.

Mit Lego-Robotern zu internationalen Erfolgen

Bildung auf spielerische Art: Seit 2009 kümmert sich Reinald Weber aus Müssen um eine Bildung auf technischem Gebiet. Damals gründete der ehemalige Realschullehrer die Lego-Robotik-AG „We aRe oNe“ in Schwarzenbek, um am jährlichen Wettbewerb der First-Lego-League teilzunehmen. Heute hat die AG rund 20 junge Mitglieder, deren größter Erfolg in diesem Jahr die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im englischen Bath war.

„We aRe oNe“, das sind Schüler der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums in Schwarzenbek, die sich unter der Leitung ihres Coaches Reinald Weber, pensionierter Lehrer für Mathe, Physik und Informatik, einmal wöchentlich treffen, um Roboter aus Lego zu konstruieren und zu erproben. Regionalsieger war das Team schon acht Mal. Nach erfolgreichem Abschneiden im Europafinale in Regensburg war im Juni 2017 die Teilnahme an der „International Open Championship“ möglich. Hier erreichte die Schwarzenbeker Gruppe einen neunten Platz.

Der Weg zum Ziel ist das Interessante für die Gruppe der 9- bis 16-Jährigen. „Wir bauen und programmieren Roboter, die die vielfältigen Aufgaben des Wettbewerbs lösen sollen. Unsere Roboter müssen Hindernisse erkennen, Linien folgen, Gegenstände holen, Farben erkennen und vor allem alles selbstständig ausführen können“, sagt Reinald Weber, selbst begeisterter Bastler und der Faszination der Technik erlegen.

Vorzeigeprojekt „Tillhausen“

Der Kreisjugendring vertritt die Interessen der Vereine, Verbände und Organisationen im Kreis, die sich mit der Jugendarbeit beschäftigen. Und davon gibt es jede Menge. Eines der Hauptarbeitsfelder des KJR ist dabei die Aus- und Fortbildung von Jugendgruppenleitern, Jugendgruppenleiter-Assistenten oder einfach Teamern. Jahr für Jahr werden hunderte dieser Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, für ihre Arbeit vom Kreisjugendring fit gemacht. Auch im landesweiten und sogar bundesweiten Vergleich setzt der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg dabei Standards. Zu den größten Aktionen gehört das alle zwei Jahre stattfindende Stadtspiel. Der Bereich um das Möllner Luisenbad verwandelt sich dabei in die Kinderstadt Tillhausen. Viele Teilnehmer von einst haben dabei so viel Spaß, dass sie heute – ausgebildet durch den Kreisjugendring – dort selbst als Teamer dabei sind. Natürlich hat der Kreisjugendring auch mehrere hauptamtliche Mitarbeiter. Aber was gerade auf ehrenamtlicher Seite beim Kreisjugendring für die Ausbildung und Fortbildung von jungen und junggebliebenen Menschen, die sich in der Jugendarbeit ebenfalls ehrenamtlich engagieren, geleistet wird, ist vorbildlich. Hinzu kommt die umfangreiche Lobbyarbeit, die für die Jugendarbeit in der Freizeit geleistet wird. Wir gehen sogar so weit, es als „heldenhaft“ zu bezeichnen. Stellvertretend für den gesamten Kreisjugendring und die zahlreichen Vereine mit Jugendarbeit im Kreis nominieren wir den Vorsitzenden des Kreisjugendringes, Jens Pechel, als „Helden der Bildung“.

Abstimmen für die Bildungshelden

Bei der Heldensuche setzen die LN im November auf die Bildung. Ob die coole Grundschullehrerin, der beliebte Uni-Professor, Fußballtrainer oder Musikexperte – Sie bestimmen, wer Ihre persönlichen Helden sind, die sich im BereichBildung besonders engagieren.

Abstimmen können Sie noch bis zum heutigen Mittwoch, 15 Uhr, unter www.helden-von-hier.de

Für den Sieger richten die Lübecker Nachrichten ein Fest aus. Zudem gibt es einen Pokal, der durch den Paten der Aktion überreicht wird.

Gewinnen kann auch jeder, der seine Stimme abgibt: Die Lübecker Nachrichten verlosen wertvolle Preise.

Entscheidend am Bau der Bildungslandschaft beteiligt

Seit neun Jahren sitzt Gitta Neemann-Güntner für die SPD im Kreistag. Als Vorsitzende des Bildungsausschusses ist die 58-jährige Büchenerin entscheidend an der Gestaltung der Bildungslandschaft im Lauenburgischen beteiligt. Sie ist außerdem im Aufsichtsrat der Kreismusikschule, im Vorstand der Kreisvolkshochschule und im Verwaltungsrat des Berufsbildungszentrums. In ihrer Partei engagiert Neemann-Güntner sich als Kreisvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AFB). Beruflich ist sie als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig.

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