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Lauenburg Doppeltes Dampfvergnügen mit „Karoline“ und „Elbe“
Lokales Lauenburg Doppeltes Dampfvergnügen mit „Karoline“ und „Elbe“
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21:29 12.05.2016
Der Dampfeisbrecher „Elbe“ startet Sonnabend und Sonntag in Lauenburg (11 und 15 Uhr, Rufer) sowie am Anleger Werftplatz in Geesthacht (12.45 und 16.45 Uhr). Quelle: Jochen Meder, Copyright Förderkreis Industriemuseum Geesthacht
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Lauenburg/Geesthacht

Im Doppelpack dampfen und schnaufen die Museumseisenbahn „Karoline“ und der historische Dampfeisbrecher „Elbe“ gemeinsam am Pfingstwochenende auf der Elbe und zeigen ihren Gästen die Schönheiten der Elbelandschaft. Start ist in Geesthacht und in Lauenburg.

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Der Dampfeisbrecher „Elbe“ startet Sonnabend und Sonntag in Lauenburg (11 und 15 Uhr, Rufer) sowie am Anleger Werftplatz in Geesthacht (12.45 und 16.45 Uhr).

„Karoline“ heißt die alte Dame, die am 14. und 15. Mai auf den Schienen zwischen Geesthacht und Bergedorf ihren Dienst tut. Die betagte Dampflokomotive der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn fährt ihre technikbegeisterten Mitfahrer durch abwechslungsreiche Landschaften und dampft auf einem kurzen Teilstück sogar direkt an der Elbe entlang. Alle Technikinteressierten und Eisenbahnfans können sonnabends den Vereinsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahnen bei ihren Arbeiten im Lokschuppen in Geesthacht über die Schulter schauen. Also etwas Zeit mitbringen.

Wer gerne mit einem historischen Schiff fährt und der Crew dabei über die Schulter schauen möchte, hat am 15. und 16. Mai die Möglichkeit mit der Elbtalaue-Linie. Nachdem das Dampfschiff im vergangenen Sommer jedes zweite Wochenende ab Menzer-Werft in Geesthacht gestartet war und große Resonanz hatte, wollen Schiffsführer Nils Herforth und seine Crew die alte Dame jetzt noch öfter in Bewegung bringen. Ziele sind Tesperhude, Tespe und der Menzer-Werft-Platz. Neu ist der geplante Halt in Artlenburg. Auf dem Schiff haben 150 Gäste Platz, Radfahrer sind willkommen. Sie können ihre Touren um einen Streckenabschnitt auf See ergänzen und an Bord das Elbpanorama genießen.

Das Schiff, das bis 1972 in Geesthacht stationiert war, ist inzwischen ein technisches Denkmal. Der Dampfeisbrecher „Elbe“ ist Deutschlands einziger erhaltener dampfbetriebener Flusseisbrecher.

Während der Fahrt ist die Besichtigung des original erhaltenen Maschinenraums und der Schiffsführer-Brücke erlaubt. Die Passagiere können dem Heizer über die Schulter schauen, wie er große Steinkohlebrocken im Kessel verfeuert, dem Maschinisten zusehen, wie er mit Geschick und Können die über 100 Jahre alte Dampfmaschine bedient und den Schiffsführer beobachten, wie er mit Steuerrad, Maschinentelegraph und Sprachrohr den Dampfer führt. Bis 1972 war die „Elbe“ im Eisbrecher-Dienst, bis die leistungsstärkeren Motorschiffe nach und nach die alten Dampfeisbrecher ersetzten. Am Pfingstwochenende geben „Karoline“ und „Elbe“ gemeinsam ordentlich Dampf. Eine kombinierte Tour mit „Karoline“ und „Elbe“ ist am 15. Mai möglich. Ein Nostalgie-Ausflug mit eindrucksvollen Perspektivwechseln ist garantiert.

• Fahrplaninformationen erteilen die Tourist-Informationen oder www.dampfeisbrecher-elbe.de

Zug-Fahrplan

Abfahrt Sonnabend ab Geesthacht um 13.15, 15.45 und 17.45 Uhr in Richtung Bergedorf, ab Bergedorf-Süd um 14.05 in Richtung Krümmel, 16.35 und 18.35 Uhr nur bis Geesthacht-Stadt. Ab Krümmel nur um 15.25 Uhr in Richtung Bergedorf.

Abfahrt Sonntag ab Geesthacht um 10.15, 13.15, 15.45 und 17.45 Uhr in Richtung Bergedorf; ab Bergedorf-Süd um 11.05 und 14.05 in Richtung Krümmel, 16.35 und 18.35 Uhr nur bis Geesthacht-Stadt. Ab Krümmel um 12.25 und 15.25 Uhr in Richtung Bergedorf. Zugestiegen werden kann in Escheburg und Börnsen. Am Geesthachter Freibad halten nur die Züge von und nach Krümmel. Der Bahnhof Bergedorf Süd liegt zehn Gehminuten vom S-Bahnhof Bergedorf entfernt.

LN

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