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Lauenburg Drängelei auf der Fischtreppe
Lokales Lauenburg Drängelei auf der Fischtreppe
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21:18 20.09.2013
Patrick Stähr holt einen Zander aus dem Fischweg. Quelle: Fotos: Timo Jann

Die vor drei Jahren in Betrieb genommene Fischtreppe im Zuge des Geesthachter Stauwehrs verblüfft die Experten. Etwa 1,2 Millionen Fische sind bisher durch die Anlage stromaufwärts in ehemalige Laichgebiete gewandert. In Regionen, die ihnen seit dem Bau des Stauwehrs in den 60er Jahren verwehrt waren. Unter anderem Lachse, Meerforellen und Welse, aber auch Zander, Meerneunauge und Stint — insgesamt 45 Arten wurden bisher registriert.

Der Energiekonzern Vattenfall hatte die Fischaufstiegsanlage als Ausgleichsmaßnahme für das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg errichtet und ein dreijähriges Monitoring finanziert. Die Wissenschaftler überwachen seit August 2010 die Anlage. „Das nachgewiesene Artenspektrum ist umfangreicher, als es bisher für die Fischfauna Unterelbe beschrieben worden war“, erklärt Barbara Meyer-Bukow, Sprecherin von Vattenfall in Hamburg.

Auf einer Fachtagung beraten internationale Experten direkt an der Fischtreppe zurzeit die neuen Erkenntnisse. Es sei zu erwarten, heißt es, dass sich in der Elbe mit Hilfe des Menschen angesiedelte Arten wie der Europäische Stör, der Atlantische Lachs oder der Schnäpel dank der neuen Passierbarkeit des Stauwehrs wieder natürlich ausbreiten können. Mit Hilfe von Transpondern und Markierungen kann das Wanderverhalten von bis zu 10 000 Fischen pro Jahr durch die Experten des Instituts für angewandte Ökologie überwacht werden.

tja

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