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Drei Tage lang sicherste Stadt im Norden

Schwarzenbek Drei Tage lang sicherste Stadt im Norden

Tausende Interessierte sind am Wochenende zum Gelände an der Buschkoppel gepilgert, um sich die Rescue-Days anzusehen – die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung im Bereich der technischen Hilfeleistung für Feuerwehrleute. Der Veranstalter zieht ein positives Fazit.

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Rund 800 Retter von Feuerwehren aus aller Welt trainierten am Wochenende in Schwarzenbek den Einsatz zur technischen Hilfeleistung oder hörten Vorträge. Auch der Besuchertag am Sonntag lockte etliche Zuschauer an die Buschkoppel.

Quelle: Fotos: Timo Jann

Schwarzenbek. „Wir hatten noch nie so viele Besucher wie hier in Schwarzenbek. Das ist wirklich beeindruckend, was die Feuerwehr hier für uns vorbereitet hat“, sagt Hanno Diekmann, Produktmanager bei Weber Rescue Systems. „Man kommt sich vor, als sei man auf der Interschutz, so ein Andrang herrscht hier“, freute sich auch Bernhard Obermayr, Abteilungsleiter für Rettungssysteme bei Weber. Die Interschutz findet alle fünf Jahre statt und gilt als Leitmesse der Branche.

LN-Bild

Tausende Interessierte sind am Wochenende zum Gelände an der Buschkoppel gepilgert, um sich die Rescue-Days anzusehen – die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung im Bereich der technischen Hilfeleistung für Feuerwehrleute. Der Veranstalter zieht ein positives Fazit.

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Training für Feuerwehrleute

800 Feuerwehrleute von allen Kontinenten der Welt trainierten mit 100 Ausbildern an 120 Schrottautos, 30 Nullserienfahrzeugen neuester Baureihe, mehreren Transportern, 14 Lkw- Kabinen und einem Bus das Vorgehen zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen. tja

„Ich bin zufrieden, wie reibungslos alles geklappt hat. Vor allem gab es trotz der vielen Übungspunkte keine Verletzten, immerhin wurde ja mit schwerem Gerät gearbeitet“, lobte Schwarzenbeks Feuerwehrchef Thorsten Bettin. „Mein Dank gilt all den Helfern, die uns bei der Durchführung wirklich hervorragend unterstützt haben. Die meisten Rückmeldungen waren positiv“, so Bettin weiter. Die Rescue-Days gelten als weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für Feuerwehrleute im Bereich der technischen Hilfeleistung.

Sonntag gingen die Rescue-Days am dritten Tag des Spektakels mit Seminaren und dem öffentlichen Zuschauertag zu Ende. Gerry Klaus und andere amerikanische Ausbilder waren besonders gefragt – immer wieder wollten sich Besucher mit den Rettern fotografieren lassen. „Ich bin voll und ganz zufrieden“, bilanzierte Bernd Schubert, Außendienstmitarbeiter bei Weber. Das Unternehmen aus Gügglingen stattet weltweit unzählige Feuerwehren mit dem für Hilfeleistungen erforderlichen hydraulischen Rettungsgeräten aus. „Unser Ziel ist es, den Feuerwehrleuten modernes Gerät an die Hand zu geben“, erklärte Obermayr. „Unsere neueste Entwicklung ist die Rettungsschere RSU 210 Plus, damit sind die Einsatzkräfte auch für zukünftige Materialien im Fahrzeugbau gerüstet“, so Obermayr. Etwa 5000 Euro kostet das Spezialgerät mit den austauschbaren Messereinsätzen. Die Handhabung der Maschine konnte unter anderem auch während der Rescue-Days getestet werden.

„Man sieht, dass das hier Profis organisiert haben“, sagte Dirk Schäfer, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel (Saarland). Dort laufen die Rescue-Days 2018. Schäfer war mit einer Delegation in Schwarzenbek, um sich einen Vorgeschmack zu holen, auf was bei der Organisation geachtet werden muss. Der norddeutsche Abend etwa mit dem Lauenburger Shantychor „Die Kielschweine“

begeisterte nicht nur die Saarländer, sondern auch die Weber-Crew. Die stellte spontan einen Chor zusammen und sang mit. Der in Schwarzenbek lebende Schauspieler Oliver Hörner (Die Rettungsflieger) moderierte den Abend.

„Für uns stehen jetzt noch die Aufräumarbeiten an, Mittwoch übergeben wir der Stadt das Schulgelände wieder“, sagte Bettin. Damit fallen eineinhalb Jahre intensive Vorbereitung als zusätzliche Last von seiner Mannschaft ab. „Wir haben aber alle sehr viel gelernt“, gewann Bettin dem Spektakel den gewünschten positiven Effekt ab.

 Timo Jann

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