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Lauenburg Ehemaligentreffen krönte den Abschluss der Jubiläumswoche
Lokales Lauenburg Ehemaligentreffen krönte den Abschluss der Jubiläumswoche
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21:37 09.10.2017
Dicht an dicht saßen die Ehemaligen an den langen Tischreihen. Das Programm des Festabends kam gut an – vor allem aber schwelgten Lehrer wie Schüler „von damals“ in Erinnerungen an ihre Zeit auf dem Schwarzenbeker Gymnasium. Quelle: Fotos: Timo Jann
Schwarzenbek

Anne-Kathrin Brügmann (Abi 1973) sowie Wolfgang Sanders und Gerd Vogler (beide Abi 1975) amüsierten sich prächtig. „Das größte Wunder ist, dass wir es überhaupt geschafft haben“, scherzt Vogler. „Wir haben damals immer viel gelacht, um die Schwierigkeiten zu überstehen“, erinnert sich Sanders. Anne-Kathrin Brügmann denkt gern an die „tollen Klassenfahrten“ zurück. Auch für Annika Holst, die 2004 ihr Abi an der Schule abgelegt hatte, blieb eine Studienfahrt in Erinnerung. „In die Toskana, das war großartig“, sagt die Ehemalige, die Leistungskurse in Englisch und Französisch besucht und beide Fächer später auch studiert hatte. Heute arbeitet sie in Hamburg als Sozialmanagerin.

Großes Wiedersehen für mehr als 300 Ehemalige – Schüler wie Lehrer – des Schwarzenbeker Gymnasiums. In der neuen Schule an der Buschkoppel trafen sie sich anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Gymnasiums: der krönende Abschluss der Jubiläumswoche.

Jens-Dieter Altmann (53) ist Geschäftsführer bei einem Haushaltsgerätehersteller. „Der Besuch der Schule hat mich gut auf das Leben vorbereitet“, davon ist er überzeugt. Die ersten Gymnasiasten waren noch in der Marktschule eingeschult worden und erst später an die Berliner Straße umgezogen.

Ernst Machtan hatte an der Berliner Straße Englisch, Sport und Religion unterrichtet, zuvor war er an Schulen in Hamburg und Niedersachsen. „Schleswig-Holsteins Schulen eilt zu Unrecht ein schlechter Ruf voraus“, sagt der 90-Jährige. 1987 war Machtan nach 14 Jahren am Schwarzenbeker Gymnasium aus dem Schuldienst ausgeschieden. Bis 2001 unterrichtete Marita Rave (80) ihre Klassen. „Ich erinnere mich gern an die Zeit hier in Schwarzenbek zurück“, sagt die frühere Lehrerin. Mit Rita Feine (56), die in ihrem ersten Sexta-Jahrgang am Gymnasium war, war sie auf der Baustelle des Elbe-Seitenkanals. „Damals war es heiß und staubig“: Rita Feine hat die Erinnerung noch präsent, als wäre es gestern gewesen.

Bei Führungen durch die Schule an der Buschkoppel konnten sich die Ehemaligen ansehen, in welchem Umfeld die Gymnasiasten der Stadt heute lernen. Außerdem gab es ein großes Büfett mit Kaffee und Kuchen, später wurden Würstchen gegrillt.

„Dieses Jubiläum ist doch ein toller Anlass, um sich an die eigene Schulzeit zu erinnern“, sagt Schulleiterin Birgit Roschlaub. Mit ihren Schülern und dem Kollegium hatte sie bereits Freitagabend den Schulball gefeiert – bis 3 Uhr nachts. Am 23. Dezember lädt traditionell auch der Verein der ehemaligen Schüler (Lupus) zum Treffen ein. Noch ist der Ort der Zusammenkunft allerdings unklar. „Den geben wir aber noch rechtzeitig bekannt“, sagt Frederike Schmidt von Lupus, der weit vernetzt ist.

 Von Timo Jann

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