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Lauenburg Ein Friedensschild für Mustin
Lokales Lauenburg Ein Friedensschild für Mustin
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22:32 04.07.2017
Künstler Ebrahim Sharghi (links) möchte mit Mustinerinnen und Mustiner in einer offenen Kunstwerkstatt ein ortstypisches Friedensschild entwerfen. Quelle: Foto: Thomas Biller
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Mölln/Mustin

„Mit Kunst politische Botschaften setzen“, dies ist das Ziel des „Mobilen offenen Kunstateliers“ von Ebrahim Sharghi, der Menschen jeden Alters, jeder Herkunft an ganz unterschiedlichen Orten einlädt, zu wichtigen politischen Themen unserer Zeit Kunstobjekte mit politischer Aussagekraft zu erschaffen. Diese Kunst soll nicht im Verborgenen bleiben, sondern im öffentlichen Raum als Denkanstoß präsentiert werden – in Form von Schildern, die anregen, mahnen oder einer Hoffnung Ausdruck geben.

 Das erste Thema seines Kunstateliers befasst sich mit dem wohl wichtigsten politischen Thema unserer Zeit: „Frieden“. Seine erste Station soll Mustin werden. In mehreren Workshops möchte Künstler Ebrahim Shargi mit Mustinern zu diesem Thema arbeiten und gemeinsam ein Friedensschild in Kleingruppenarbeit entwerfen. Dabei möchte er eine unverwechselbare Botschaft schaffen, die auch den Ort Mustin widerspiegelt. Auftakt soll daher eine gemeinsame Ortsbegehung sein, auf der er den Ort kennenlernen kann und von Ortskundigen gezeigt bekommt, wo Plätze des Friedens in Mustin zu finden sind, die die Gruppe inspirieren für ihre gemeinsame Kunstarbeit.

Das „Mobile Kunstatelier“ macht erstmalig am Freitag, 14. Juli, um 14.30 Uhr vor dem Mustiner „Uns Dörphus“ Station. Ebrahim Sharghi freut sich über jede und jeden Einwohner, die oder der ihm den Ort zeigt, erklärt und in den nachfolgenden Workshops am Mustiner Friedensschild mit eigenen Ideen mitarbeiten möchte.

Das Mitwirken ist unverbindlich und kostenlos.

 Getragen wird das Kunstprojekt vom Verein Miteinander leben e.V. Mölln und der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Wir hoffen mit dieser Idee, in vielen Gemeinden künstlerische Botschaften zu politischen Themen entstehen zu lassen, die in der Zusammenschau wie ein politisches Gesamtkunstwerk im Nordkreis wirken können“, sagt Mark Sauer, Vorsitzender des Vereins Miteinander leben e.V. zum Fernziel des Projektes.

LN

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