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Lauenburg Ein Treffpunkt für jedermann
Lokales Lauenburg Ein Treffpunkt für jedermann
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20:12 19.12.2017

In Schwarzenbek und Geesthacht gab es außerdem bereits Gespräche, Stiftungen nach dem Lauenburger Modell zu gründen und dort anzugliedern. 2007 hatten Unternehmer in Lauenburg auf Initiative der Raiffeisenbank die erste Bürgerstiftung im Kreis gegründet – seitdem wurden fast 50000 Euro an Zinserträgen des auf 300000 Euro gewachsenen Stammkapitals für soziale Zwecke in der Region ausgeschüttet.

Norbert Brackmann (links) und Walter Schütt (rechts) übergaben einen symbolischen Scheck an Schnakenbeks Bürgermeister Christian Pehmöller. Quelle: Foto: Timo Jann

Jetzt profitiert auch die Gemeinde Schnakenbek im großen Stil von einer Förderung. Der „Treffpunkt für jedermann“, der an der Dorfstraße/Ecke Bektal entstehen soll, wird komplett durch die Bürgerstiftung finanziert. „Hintergrund ist, dass vor einem Jahr ein Schnakenbeker starb, der der Bürgerstiftung 25000 Euro vermacht hatte. Er wollte, dass das Geld direkt ausgegeben wird und nicht dem Stammkapital der Stiftung zugeht“, erklärt Walter Schütt, der Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Er kontaktierte daraufhin sämtliche Bürgermeister der Gemeinden im Amt Lütau – doch außer Schnakenbeks Bürgermeister Christian Pehmöller meldete sich niemand mit einem Projekt zurück.

Die Gemeinde bekommt jetzt 6700 Euro, so hoch sind die kalkulierten Kosten für einen Bowleplatz, einen Ganzkörpertrainer, eine Schwedensitzgruppe, zwei Kinderwipper und eine Bücherstube. Das alles soll an der Wiese an der Dorfstraße bald zur Verfügung stehen.

„Wir freuen uns mächtig über die Unterstützung der Bürgerstiftung“, sagte Pehmöller bei der Übergabe eines symbolischen Schecks durch Schütt und Norbert Brackmann, den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung. „Wir wussten nicht, was auf dem Scheck drauf stehen wird“, sagte der Bürgermeister. Umso größer die Freude über die Gesamtsumme des Projekts.

„Die Bürgerstiftung ist eine gute Sache“, sagt Brackmann. Zumal man mit der Raiffeisenbank einen starken Partner habe, der sich mit Geldanlagen auskenne. Denn das Stammkapital darf nicht angetastet werden, lediglich aus Zinserträgen, Spenden oder Zustiftungen können Projekte gefördert werden. Die müssen Jugendlichen, Senioren oder dem Sportbereich zugutekommen, schreibt die Satzung vor. „Unser ,Treffpunkt für jedermann‘ schwirrt uns schon lange in den Köpfen herum. Jetzt können wir ihn endlich realisieren“, berichtete Pehmöller.

Neben der Bowlespielfläche und den anderen Geräten wird sicher auch die geplante Bücherstube zum Treffpunkt werden. In dem kleinen Unterstand mit Regalen kann man kostenlos Bücher platzieren und ausleihen.

Von Timo Jann

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