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Lauenburg Ein besonderes Live-Hörspiel und mehr Theater für Kinder
Lokales Lauenburg Ein besonderes Live-Hörspiel und mehr Theater für Kinder
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22:39 10.01.2018
Das Kleine Theater an der Schillerstraße wird nächstes Jahr 25 Jahre alt. Es soll neue Technik und einen Umbau des Foyers erhalten. Quelle: Fotos: Timo Jann
Geesthacht

„Im Mai läuft das letzte Stück des aktuellen Programms, dann wollen wir auch gleich unser neues Programm für die Spielzeit ab September veröffentlichen“, berichtet Meike Peemöller. Am aktuellen Abonnement wirkte noch ihr Vorgänger Thorsten Winkler mit, von dem sich die Stadt in der Zwischenzeit getrennt hat. „Das neue Programm wird sehr vielseitig“, verspricht Kim Schröder. Die Erfahrung hätte beispielsweise gezeigt, dass „ganz trockene Stücke“ wie „Luther“ im vergangenen Jahr die Menschen nicht wirklich locken konnten.

Persönliche Premiere der besonderen Art für Meike Peemöller und Kim Schröder: Die Geschäftsführerin des Geesthachter Kleinen Theaters an der Schillerstraße (KTS) und ihre Assistentin arbeiten derzeit an ihrem ersten eigenen Saisonprogramm für die große Bühne.

Ab Sommer eine Kraft mehr

Unterstützung bekommt das Damen-Duo des KTS ab August durch einen Auszubildenden zum Veranstaltungskaufmann. „Da freuen wir uns schon sehr drauf“, sagt die Geschäftsführerin, die dafür den Ausbilderschein macht.

 Die Assistentin hat gerade ein besonderes Live-Hörspiel für Geesthacht klar gemacht: „Der Elefantenmensch“ soll auf der Bühne und auf drei Leinwänden präsentiert werden. Mehr Details zum neuen Abonnement wollen die beiden Frauen noch nicht verraten. Auf jeden Fall soll es künftig mehr Theater für Kinder geben – Pipi Langstrumpf und Benjamin Blümchen seien sehr gut angekommen.

Um technisch nicht den Anschluss zu verlieren, soll im Saal 1 investiert werden. „Das Haus wird nächstes Jahr 25 Jahre alt. Einiges an Technik ist von Beginn an installiert. Da wollen wir etwas tun“, kündigt die Geschäftsführerin an. Außerdem soll das Foyer umgebaut werden, um es für kleinere Veranstaltungen nutzen zu können. Auch die Gastronomie soll erweitert werden. „Unsere Sitzgelegenheiten im Sommer vor dem Haus kamen sehr gut an und haben viele Gäste angelockt, die auch einfach nur mal einen wein trinken wollten. Das wollen wir auf das Haus erweitern“, sagt Meike Peemöller.

Im vergangenen Jahr wurden 45283 Kinobesucher im KTS gezählt, gut 1000 mehr als 2016. „Es gab einige Filme, an die es große Erwartungen gab, die dann aber gefloppt sind“, berichtet Kim Schröder, „Valerian“ etwa. In Geesthacht lief „Willkommen bei den Hartmanns“ mit 16 Wochen die längste Zeit. Zur Preview des dritten Teils von „Fifty Shades auf Grey“ am 7. Februar wird es vorab wieder eine „Ladies Night“ im KTS geben. Auf der Intega-Messe und bei der Filmwoche holen sich die Geschäftsführerin und ihre Assistentin immer Ideen, was sie zeigen möchten. Peemöller: „Wir machen uns da sehr viele Gedanken“.

 Timo Jann

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