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Ein großes Treffen für die Verbrüderung

Schwarzenbek Ein großes Treffen für die Verbrüderung

In Schwarzenbek finden vom 27. bis zum 31. August Workshops und Ausflüge im Zeichen der Migration statt.

Schwarzenbek. 60 Jahre ist es in diesem Jahr her, dass sich die Stadt Schwarzenbek mit anderen europäischen Städten verbrüdert hat. Diese Partnerschaft erneuern diese Städte in diesem Jahr vom 27. bis zum 31. August mit einem großen Treffen der Nationen mit verschiedenen Workshops. Zentrales Thema der Arbeitsgruppen: Migration und Integration.

„Unser Team arbeitet mit Hochdruck“, sagt Schwarzenbeks Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig, „und die Zeit läuft uns davon.“ Eine Stadtrallye, Ausflüge, Konzerte und ein Projekt müssen vorbereitet werden. Auch ein Galaabend steht auf dem Programm.

Insgesamt 80 Delegierte aus Aubenas (Frankreich), Cesenatico (Italien), Sierre (Schweiz) und dem belgischen Zelzate besuchen Schwarzenbek. Während die Erwachsenen in 35 Gastfamilien untergebracht werden, gibt es eine Gemeinschaftsunterkunft in der Grund- und Regionalschule Nordost für die 20 Jugendlichen. Sie schlafen dort gemeinsam mit Jugendlichen aus Schwarzenbek auf Feldbetten des Deutschen Roten Kreuzes. Auch eine Cafeteria gibt es in der Schule. Zur Jugenddelegation gehört Miriam Rühl (16). Die Delegierten unterhalten sich auf Englisch. „Jeder kann es etwas — das geht eigentlich“, sagt sie.

Einige der Veranstaltungen sind öffentlich. So hätten die Bürger die Chance, ein Stück Verbrüderung mitzuerleben, sagt Kathrin Kipke, die das Treffen federführend betreut. „Wir würden uns freuen, wenn viele Leute kommen.“ Die Fotoausstellung von Dr. Anke Mührenberg „Die Reise für Europa — 60 Jahre Städteverbrüderung“ ist im Amtsrichterhaus bereits zu sehen.

Das Thema Flüchtlinge und deren Unterbringung und Eingliederung beschäftigt alle Städte gleichermaßen. Deshalb bilden Migration und Integration den thematischen Schwerpunkt der 50000 Euro teuren Veranstaltung. Dazu steht unter anderem ein Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Gudow auf dem Programm. Die Organisatoren wollten sich mit den anderen Städten austauschen und „Transparenz schaffen“, sagt Kipke. Extra eingeladen — ob zu Workshops oder anderen Veranstaltungen — hätten sie aber keine Flüchtlinge selbst. phs

Philip Schülermann

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