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Lauenburg Eine Schau für den Elbe-Biber
Lokales Lauenburg Eine Schau für den Elbe-Biber
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11:11 28.06.2017
Wolf-Rüdiger Busch (rechts) und Günter Schoß bereiten die Biber-Ausstellung im Krügerschen Haus in Geesthacht vor. Quelle: Foto: Timo Jann
Geesthacht

Bis zum 20. September können sich Besucher über die Lebensräume des Nagers informieren, Interessantes über dessen Biologie erfahren und eine nachgebaute Biberburg begehen.

Die Öffnungszeiten

Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Donnerstagabend kann die Biber-Schau montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden. Eintritt für Erwachsene 2,50 und für Kinder 1,50 Euro. tja

„Ich wollte dem Biber hier im Haus schon lange eine Ausstellung widmen. Jetzt wird es meine letzte als Museumsleiter“, berichtet Wolf-Rüdiger Busch, der für das GeesthachtMuseum verantwortlich ist und bald in den Ruhestand geht. Wer am Elbufer zwischen Tesperhude und dem Stauwehr spazieren geht, der kann vielerorts Biberburgen und Fraßspuren des Tieres entdecken. Unter dem Motto „Die Rückkehr des Bibers nach Geesthacht“ hat Busch zusammen mit Ausstellungsgestalter Günter Schoß einen mit Pfotenabdrücken auf dem Fußboden markierten Rundgang durch das kleine Museum im Stadtzentrum entwickelt.

Auf großformatigen Infotafeln zeigen Luftbilder und Detailaufnahmen, wo der Biber lebt. Dazu wird die Architektur des Biberbaus vorgestellt, man kann lesen, dass die Schneidezähne des Bibers sein Leben lang nachwachsen und wie er zur Landschaftsgestaltung beiträgt. Biber waren in der Region jahrelang ausgestorben, weil sie wegen ihres Fells und Fleisches gejagt wurden, dann kamen die Tiere um die Jahrtausendwende zurück ans Elbufer. Dort sind oft von den Nagern gefällte Bäume am Ufer zu sehen. Der Museumsbesuch lässt sich gut mit einem Spaziergang auf dem Biberpfad direkt an der Elbe zwischen Tesperhude und Schnakenbek entlang des Naturschutzgebietes Hohes Elbufer kombinieren.

Besucher der Biber-Ausstellung erfahren auf acht Tafeln außerdem Wissenswertes zum Thema Naturschutz in Geesthacht.

 Timo Jann

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