Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Eine eigene Halle für den Rückbau
Lokales Lauenburg Eine eigene Halle für den Rückbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 17.01.2017
Geesthacht

Der Schiffsreaktor der „Otto Hahn“ soll parallel mit dem Rückbau des Forschungsreaktor entsorgt werden. Dafür wird über dem Schacht eine fast 900 Quadratmeter große auf Bohrpfählen gegründete Zerlegehalle gebaut. 30 Zentimeter dicke Stahlbetonwände sollen vor Strahlung schützen. Die Halle wird später sowohl mit dem Betonschacht als auch mit der bereits bestehenden „Halle für Komponentennachuntersuchung“ verbunden. Ist der Betonschacht einmal geöffnet, soll der Schiffsreaktor von innen nach außen in Einzelteile zerlegt und zersägt werden. Teile mit hoher Aktivität, vor allem aus dem Bereich der einstigen Brennstäbe, werden bereits im RDB so weit zerlegt, dass sie eine Verpackungsgröße für die Endlagerung haben. Größere Teile mit nur geringer Strahlenaktivität werden nach dem Herausholen zunächst dekontaminiert und dann in der Zerlegehalle weiter zerkleinert und dann behandelt. Dafür steht unter anderem ein Kran mit 30 Tonnen Tragkraft bereit. In dem der Atomaufsicht vorgelegten Sicherheitskonzept wird davon ausgegangen, dass von dem einst 480 Tonnen schweren Druckwasserreaktor etwa 100 Tonnen radioaktive Abfälle übrigbleiben.

hm

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

NOTRUFE Polizei: 110 Rettungsdienst und Feuerwehr: 112 Rettungsleitstelle: 04541/19222 Giftnotruf-Zentrale: 05 51/19240 Ärztl.

17.01.2017

Zeit für einen Kassensturz. Schon etwas mehr als zwei Wochen im neuen Jahr sind vorüber, wie sieht es mit Ihren Neujahrsvorsätzen aus? Im Fitnessstudio sind zurzeit viele neue Gesichter zu sehen.

17.01.2017

„Jazz in Ratzeburg“ engagiert Martin Tingvall, Tini Thomsen und Christoph König.

17.01.2017