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Lauenburg Elbabwärts ins kalte neue Jahr geschwommen
Lokales Lauenburg Elbabwärts ins kalte neue Jahr geschwommen
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22:35 02.01.2018
Zahlreiche Schaulustige am Ufer ließen es sich nicht nehmen, dem traditionellen Neujahrsschwimmen zuzusehen.

Die Retter aus Lauenburg begrüßten dazu Kollegen anderer Ortsverbände wie Lüneburg, Büchen, Mölln und Ratzeburg sowie einige Gäste, darunter die Bürgermeister Andreas Thiede (Lauenburg) und Christian Pehmöller (Schnakenbek).

Mützen auf, Schals um, Handschuhe und dick gefütterte Jacken an: Die Zuschauer am Ufer waren perfekt ausgerüstet – als am Montag 21 Schwimmer in die Elbe stiegen und 800 Meter elbabwärts schwammen. Bei schönem Sonnenschein wurde das traditionelle Neujahrsschwimmen der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) begangen.

Die Lauenburgerin Imke Stachowski war das zweite Mal dabei. „Ich freue mich so, dass die mich mitnehmen“, schwärmte die Neujahrsschwimmerin, die nicht der DLRG angehört. „Ich mache das, weil es mich interessiert und weil es eine tolle Gemeinschaft ist“, sagte sie. „Im begrenzten Maß können wir Zivilisten die Teilnahme ermöglichen“, berichtete Hubert Heitmann von der DLRG. Er führte die Gruppe im Wasser an. „Ich habe leider unterwegs eine Schwimmflosse verloren, das hat es etwas erschwert, aber wir sind gut wieder an Land gekommen“, sagte er. Etwa 15 Minuten dauerte das Bad im Elbwasser, dann gab es Glühwein und heißen Kakao von Helfern, die auch die etwa 200 Schaulustigen versorgten.

„Mit dem Neujahrsschwimmen zeigen wir, dass wir 365 Tage im Jahr allzeit bereit sind“, sagte Heitmann. Am kommenden Sonntag lädt auch die DLRG Büchen zum Anschwimmen ein. Los geht es um 14 Uhr am Lösch- und Ladeplatz des Elbe-Lübeck-Kanals unterhalb der Brücke nach Büchen-Dorf.

Dass auf die Retter der DLRG jederzeit Verlass ist, zeigten Lauenburgs Mitglieder und Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Der hauptamtliche Rettungsdienst fuhr 2400 Einsätze, die Ehrenamtlichen waren 120 Mal, darunter 90 Mal als Ersthelfer, im Einsatz. „Wir haben außerdem viel Zeit in unsere Aus- und Fortbildung investiert“, berichtete Florian Fischer von der DLRG während des Neujahrsschwimmens.

Die Organisation hat innerhalb eines Jahres auch eine Jugendgruppe mit bereits zwölf Aktiven aufgebaut. „Die Jugend ist stark im Kommen bei uns“, berichtete Fischer.

Um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Arbeit zu schaffen, plant die DLRG eine Standorterweiterung an der Lütauer Chaussee. „Zunächst kommt ein Garagentrakt, die Rettungswache soll folgen“, erklärte Norbert Brackmann, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst der DLRG. Hintergrund: Zunächst ist mit den Krankenkassen vereinbart, ein Gutachten über die perspektivische Entwicklung der Rettungswachen im südöstlichen Kreisgebiet abzuwarten. Dann gibt es Klarheit zum umstrittenen Standort Lauenburg.

Tiefe Weihnachtsfeier mit Jubiläum

Neu Taucher der Tauchgemeinschaft Mölln (TGM) trafen sich am Stadtsee Anleger in Mölln zu ihrer Weihnachtsfeier. Sie wünschten sich in sechs Meter Tiefe bei vier Grad Wassertemperatur frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr.

Ein besonderes Jubiläum feierten dabei der Tauchlehrer Otto Spalek und Taucher Martin Pupacz mit ihrem 100. gemeinsamen Tauchgang. An Land warteten über 20 Mitglieder der Tauchgemeinschaft mit warmen Getränken und Feuerkorb auf die Sporttaucher, die nach 45 Minuten wieder auftauchten.

Weitere Informationen zum Tauchsport gibt es unter www.tauchgemeinschaft.de

 tja

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