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Lauenburg Elektrifizierung im Amt Sandesneben: Zwei E-Autos als Dienstwagen
Lokales Lauenburg Elektrifizierung im Amt Sandesneben: Zwei E-Autos als Dienstwagen
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13:00 06.04.2016
Der neue „Bufdi“ Horst Hartmann, Ordunungsamtsleiterin Sandra Hillebrandt und die Amtsmitarbeiter Joanna Neumuth und Daniel Bachert mit dem neuen Mercedes Sprinter des Amtes. Quelle: Fotos: Jens Burmester

Gleich drei neue Autos bekommt das Amt Sandesneben. Neben einem Transporter vom Typ Mercedes Sprinter stehen den Mitarbeitern der Amtsverwaltung künftig auch zwei E-Autos vom Typ BMW i3 zur Verfügung.

Gleich drei neue Autos bekommt das Amt Sandesneben. Neben einem Transporter vom Typ Mercedes Sprinter stehen den Mitarbeitern der Amtsverwaltung künftig auch zwei E-Autos vom Typ BMW i3 zur Verfügung.

Der Transporter wird von Horst Hartmann aus Lüchow gefahren. Hartmann ist der erste „Bufdi“, der für das Amt Sandesneben Nusse tätig ist. „Überwiegend wird Hartmann für das Ordnungsamt eingesetzt, wenn es um Möbeltransporte für Asylbewerber geht oder wenn die Renovierungen von Wohnungen anstehen”, erläutert Verwaltungsleiter Thomas Jessen. Künftig sollen die Freiwilligen im Amt Sandesneben-Nusse auch bei der Flüchtlingsbetreuung helfen. Hierbei werden sie vor allem die Aufgaben sogenannter „Integrationslotsen” übernehmen. Sie helfen den im Amtsbereich untergebrachten Flüchtlingen bei der gesellschaftlichen Orientierung und Integration im Alltag, sie unterstützen und betreuen in der Freizeit und im Bildungsbereich. Außerdem erhalten die Flüchtlinge Unterstützung bei ihrer Unterbringung und Versorgung. Für das Amt ist der Sprinter das perfekte Fahrzeug für all diese Aufgaben, so Jessen.

Die beiden Minicooper, die bisher im Fuhrpark der Amtsverwaltung standen, wurden inzwischen zurückgegeben, weil die Leasingverträge ausgelaufen waren. Dafür bekommt das Amt nun zwei Elektroautos vom Typ BMW i3. Eines ist schon da, das zweite Auto soll in der kommenden Woche ausgeliefert werden. Die neuen BMW i3 haben eine Fahrgastzelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Als Antrieb dient ein Elektromotor mit 125 kW. Die Reichweite beträgt 190 km. Optional ist zur Erhöhung der Reichweite ein mit Benzin betriebener Range Extender (Plug-in-Hybrid) mit 25 kW verfügbar. Der Tankinhalt sollte ausreichen, um zumindest eine Tankstelle zu erreichen. Die beiden Autos stehen den Mitarbeitern im Außendienst zur Verfügung und werden auch für Fahrten zu Schulungen eingesetzt. An der Polizeigarage am Amtsgebäude stehen für diese neuen Elektroautos zwei Stromtankstellen zur Verfügung.

Von jeb

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