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Lauenburg Empörung über Ententod im sozialen Netz
Lokales Lauenburg Empörung über Ententod im sozialen Netz
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23:27 15.02.2016
Peter Liedtke (69) erstattete Anzeige gegen einen Fahrer mit Lübecker Kennzeichen, den der Möllner beobachtet haben will, als er mit einem Geländewagen auf Enten zu fuhr. Der Vorfall ereignete sich vor einer Woche in Ratzeburg.
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Ratzeburg

40 000 erreichte Personen und 64 Kommentare bis gestern Nachmittag generierte der Artikel über die Strafanzeige gegen einen Autofahrer, der trotz Warnschild in Ratzeburg mutwillig einen Erpel überfahren haben soll. Menschen aus ganz Deutschland drückten ihre Tierliebe und ihr Unverständnis gegenüber dem Autofahrer aus.

„Richtig so, Anzeige erstatten war genau richtig. Unmöglich! Diese Enten sind genau wie wir Lebewesen und haben ein Recht darauf, sicher über die Straße zu kommen“, schrieb etwa Kathrin Restorf aus Frankfurt a. M. auf dem Facebookprofil von „Lübecker Nachrichten Online“. „Unbegreiflich — in RZ wird mit Schildern auf Entenwanderung aufmerksam gemacht! Und dann sowas“, ärgert sich Gaby Zimdahl aus Lübeck. „Bis jetzt war es Ehrensache zu halten“, meint Sonja Funk aus Lübeck. „Wie kann man nur so herzlos sein? Ekelhaft“, kommentiert Julian Smøla aus Mölln. „So ein Idiot“, schreibt Stephanie Neugebaur aus Freiburg und Kai Politz aus Bergfeld schreibt: „Der gehört aus seinem Auto gezogen.“

Der Spott über das Mitleid mit Tieren des Nutzers Sailess Deniro blieb eine Ausnahme. „Ihr solltet die forensische Spurensicherung schicken. Undercover versuchen raus zu finden, wer diesen unglaublich brutalen Mord an einer Ente verüben konnte“, sagt der Mann aus dem Nordkreis.“ „Auch wenn es nur eine Ente ist, es ist unerlaubte Verlassen vom Schadensort“, glaubt Achim Kessel.

Doreen Fialkowski findet es „erbärmlich, wenn man gegen ein wehrloses Tier mit einem Auto vorgeht. Wie klein so ein Mensch ist.“

• Alle Kommentare finden sich auf www.facebook.com/LNOnline

Tierschutzgesetz

Laut § 1 des Tierschutzgesetzes ist der Zweck des Gesetzes „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“.

Das genannte Gesetz soll alle Wirbeltiere davor schützen , ohne „vernünftigen Grund“ getötet oder gequält zu werden. Quelle: dejure.org

Florian Grombein
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