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Endlich: Digitales Zeitalter beginnt

Elmenhorst Endlich: Digitales Zeitalter beginnt

Der digitale Funk für die Feuerwehr im Kreis kommt: Der Kreisfeuerwehrverband startet mit Auslieferung der neuen Handfunkgeräte und der Geräte für Fahrzeuge. Als erste Wehren im Kreis werden die Gemeindewehren des Amts Berkenthin sowie die Feuerwehr Lauenburg ausgerüstet.

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So sehen die Digitalfunkgeräte aus, die in die Fahrzeuge eingebaut werden. Dafür werden Fremdfirmen beauftragt, der Feuerwehrverband kontrolliert die Arbeiten.

Quelle: Fotos: Holger Marohn

Elmenhorst. Endlich. Der digitale Funk für die Feuerwehr im Kreis kommt. Als erste Wehren im Kreis werden in den kommenden Wochen die Gemeindewehren des Amts Berkenthin sowie die Feuerwehr Lauenburg ausgerüstet. In Elmenhorst übernahm gestern Berkenthins Amtswehrführer Andreas Koop die 65 Handfunkgeräte und 16 Einbaugeräte für die Fahrzeuge. Die restlichen Wehren sollen schrittweise bis April kommenden Jahres versorgt werden.

LN-Bild

Kreisfeuerwehrverband startet mit Auslieferung der neuen Handfunkgeräte und der Geräte für Fahrzeuge.

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„Ich bin froh, dass die digitalen Geräte jetzt kommen“, sagte Amtswehrführer Koop. Viele der alten analogen Handfunkgeräte würden nicht mehr so gut funktionieren. Das liege auch daran, dass sich die Gemeinden aufgrund der lange angekündigten, aber immer wieder verschobenen Umstellung gescheut hätten, noch in die alte Technik zu investieren. Die gefühlt eine ganze Lastwagen-Ladung fassenden Kartons allein für die neun Wehren im Amt Berkenthin – unabhängig von der Anzahl der Geräte je Wehr sind die Lieferkartons immer gleich riesig – werden nun zuerst nach Berkenthin gebracht, die Handfunkgeräte dann an die einzelnen Wehren verteilt.

Die neuen Handfunkgeräte seien dabei sofort einsatzbereit, so dass damit bereits unmittelbar nach der Ausgabe trainiert werden könne. Dafür werde bereits in Kürze beim Kreisfeuerwehrverband mit der Ausbildung der Multiplikatoren begonnen, die dann wiederum die Einsatzkräfte in ihren Wehren schulen würden. Probleme bei der Bedienung erwartet Hans-Walter Olpmann vom Kreisfeuerwehrverband nicht.

„Die Geräte funktionieren wie frühere Handy mit Tasten“, sagt Olpmann. Und im Einsatz werden die Feuerwehrmänner ohnehin vor allem die gewohnte externe Sprecheinheit mit Sprechtaste nutzen. „Da ändert sich nicht viel“, sagt Olpmann. Im Gegensatz zu den Handsprechgeräten müssen die Fahrzeuggeräte durch von den Wehren beauftragte Fachfirmen noch eingebaut werden. Anschließend müssen die Fahrzeuge noch einmal zur Feuerwehrzentrale gebracht werden, wo der Einbau kontrolliert und das Gerät aktiviert wird. Die gesamte Umrüstzeit soll nur eine Woche dauern. Aus Sicherheitsgründen bleiben bei vier Einsatzfahrzeugen im Amt zunächst die analogen Funkgeräte installiert. Parallel wird auch der Rettungsdienst umgerüstet, später folgt der Katastrophenschutz. Sorgen, dass die neue Technik versagen könnte, hat Knoop nicht. „Wir arbeiten seit zweieinhalb Jahren auf Ebene des Landesfeuerwehrverbandes damit, und alles funktioniert völlig einwandfrei“, sagt Koop, der nebenamtlich auch an der Landesfeuerwehrschule als Ausbilder tätig ist. Außerdem sei es normal, dass es bei neuen Techniken auch mal Probleme gebe. „Letztlich können wir aber froh sein, dass wir diese neue Technik haben“, sagt Koop. Schließlich sei die analoge Technik inzwischen so schlecht geworden, dass es immer wieder Verständigungsprobleme gebe.

Ein Bereich, in der die alte Funktechnik immer wieder an ihre Grenzen stößt, ist die Lauenburger Altstadt. Aus diesem Grund sei auch die Lauenburger Wehr neben den Wehren im Amt Berkenthin die erste, die die neue Technik erhalte.

Digitalfunkgeräte

Eine Chipkarte , die BSI-Karte, ähnlich wie eine Handy-Simkarte, ist für jedes Gerät erforderlich. Durch diese versiegelt eingebaute Karte ist jedes Gerät identifizierbar – und notfalls auch zu sperren.

Eine Sammelbestellung auf Landesebene hat für erhebliche Einsparungen gesorgt. Statt geschätzt 800 Euro hat jedes der 1450 Handfunkgeräte für die Wehren im Kreis nur knapp 300 Euro gekostet.

 Holger Marohn

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