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Lauenburg Endlich frische Gewerbefläche für Firmen im Lauenburgischen
Lokales Lauenburg Endlich frische Gewerbefläche für Firmen im Lauenburgischen
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21:22 12.04.2016

Jahrelang ist an diesem Grundstückgeschäft gearbeitet worden. Nun ist es perfekt. Die Wirtschaftsförderung Herzogtum Lauenburg WfL hat in Geesthacht ein 3,4 Hektar großes Grundstück gekauft. Die Fläche liegt in Nachbarschaft des Gewerbegebietes Mercatorstraße und grenzt an einen 1,8 Hektar großen Streifen, den die Stadt Geesthacht vor eineinhalb Jahren erworben hat.

„Wir sind froh, dass wir das jetzt unter Dach und Fach haben. Das war ein wichtiger Schritt. Aber die Arbeit beginnt erst jetzt“, sagt WfL-Geschäftsführer Ulf Hahn gegenüber den LN. Seit Jahren seien er und auch schon sein Vorgänger Werner Hesse „an der Fläche drangewesen“. Bis sich dort Betriebe ansiedeln könnten, würden aber noch etwa zwei Jahre vergehen. Zunächst werde jetzt erst einmal von der Stadt Geesthacht mit der Überplanung der beiden Flächen begonnen. Vorgesehen sei, die gemeinsam zu entwickeln und bei den Arbeiten selbst dann eventuell mit unterschiedlichen Losen zu arbeiten. Gleiches gelte auch für die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen. Die WfL wird sich voraussichtlich um die Vermarktung kümmern. Das gelte auch für die noch vorhandenen kleineren Restflächen.

Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze (SPD) ist ebenfalls erleichtert. Gestern Abend wurde der Erfolg im Geesthachter Planungsausschuss verkündet. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, dort etwas zu entwickeln“, sagt Schulze. Mit dem Grundstückskauf durch den Kreis seien jetzt entsprechende Spielräume geschaffen worden, sagt Schulze.

Zeit sich zurückzulehnen, ist für die WfL jedoch nicht. „Wir haben damit jetzt vielleicht nur ein maximal vier Jahre Ruhe“, sagt Hahn. Spätestens dann müssten weitere Grundstücksdeals unter Dach und Fach sein. Im Fokus steht dabei auch Schwarzenbek. Gerade im Bereich Schwarzenbek-Grabau gebe es Bedarf, sagt Hahn. „Da müssen wir auch dringend etwas schaffen“, sagt Hahn.

Erleichterung herrscht auch beim Kreis. „Es war dringend notwendig, dass wir wieder eine neue Fläche vorhalten können“, sagt Landrat Dr. Christoph Mager. „Allein schon, damit der Kreis potenziellen Erweiterern ein Angebot machen könne und die Unternehmen nicht in andere Kreise abwandern müssten, so Mager. Allerdings weist Mager auch darauf hin, dass die Fläche nur ein erster Schritt sein könne.

„85 Prozent der Gewerbeansiedlungen finden im Südkreis statt“, sagt Mager. Dort müssten auch entsprechende Flächen ausgewiesen werden. Doch gerade in Schwarzenbek komme man seit Jahren nicht weiter.

Von Holger Marohn

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