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Lauenburg Entscheidung über neuen Juz-Standort vertagt
Lokales Lauenburg Entscheidung über neuen Juz-Standort vertagt
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18:13 08.10.2016
Bild links: Auf der rechten Seite gegenüber der Sporthalle soll das neue Jugendzentrum gebaut werden. Rechts: Die Fläche liegt zwischen dem Lärmschutzwall und der Bahnlinie. Quelle: Fotos: Wolfgang Reichenbächer

Bereits Anfang September stand auf der Tagesordnung des Bau-, Wege- und Umweltausschusses die Festlegung für den Bau eines neuen Jugendzentrums. Dabei standen vier Varianten zur Verfügung, die vom Planungsbüro GSP Ingenierugesellschaft mbh und BBS Büro Greuner-Pönicke vorgestellte wurden. Während sich die SPD bereits auf eine Variante festgelegt hatte, meldetet die CDU noch Beratungsbedarf an. Bis zur Gemeindevertretersitzung sollten dann beide Fraktionen ihren Favoriten festlegen. Doch es gibt immer noch keine Lösung, nachdem die CDU eine weitere Variante ins Spiel brachte.

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Das Projekt neues Jugendzentrum für Büchen schleppt sich dahin – CDU und SPD weiterhin uneins über die beste Variante – Aber der Standort steht fest.

Ein 25 Meter langer Tunnel wäre aber auch keine gute Lösung.“Markus Räth,

Ausschussvorsitzender

Einig ist man sich bereits über den Standort. Das neue Jugendzentrum soll in der Schulstraße gegenüber der Sporthalle neben der Kleingartenanlage gebaut werden. Es gab noch zwei weitere Vorschläge in der engeren Auswahl etwas näher zum Zob hin, die allerdings wegen der dann fehlenden Außenanlagen verworfen wurden.

Die SPD hatte sich bereits im September auf die Variante festgelegt, wo das Gebäude im vorhandenen Erdwall integriert werden sollte. „Dann wäre aber deutlich weniger Tageslicht im Haus, und es gibt keine Möglichkeit auf das Außengelände zu kommen, ohne durch das Haus zu müssen“, erklärt der Ausschussvorsitzende Markus Räth. Vor allem für Veranstaltungen wäre es problematisch, wenn der Bereich nicht befahrbar wäre, aber auch Rettungswagen hätten dort nicht hingekonnt.

Eine Alternativlösung sieht vor, das Gebäude weiter zurück Richtung Bahnschienen zu setzen, und durch den vorhandenen Wall einen Tunnel zu bauen. „Ein 25 Meter langer Tunnel wäre aber auch keine gute Lösung. Vor allem im Winter könnten sich gerade die Mädchen dort unwohl fühlen“, so Räth. Daher kam von der CDU der Vorschlag, den Wall auf einer Breite von 25 Meter wegzunehmen. Damit würde ein freier Zugang zum Jugendzentrum und zu den Außenflächen bestehen. Markus Räth rechnet auch damit, dass dies die günstigere Variante sei.

Da auf den Wall allerdings die Naturschutzbehörde ihren Daumen hat, müssen dafür Genehmigungen eingeholt werden. „Das wird nicht einfach, aber es ist möglich“, gibt sich Räth optimistisch. Derzeit läuft eine Anfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde um zu klären, ob es für dieses Vorhaben grünes Licht geben würde.

Auch wenn die Zeit drängt, kommt es inzwischen ohnehin nicht mehr auf einen Monat mehr oder weniger Planungszeit an. Das alte Juz-Gebäude ist verkauft, und steht nur noch eine Weile zur Verfügung. „Für das neue Jugendzentrum muss aber ein neuer Bebauungsplan erstellt werden, und das dauert bis zu vier Jahren“, erklärt Räth, „und so lange steht das alte Gebäude nicht mehr zur Verfügung“. Es werden also noch Zwischenlösungen gebraucht, damit die Jugendlich nicht ohne Juz dastehen. Am 7. November soll es dann eine Entscheidung beim Bau-, Wege- und Umweltausschuss geben, wo das neue Gebäude genau platziert werden soll.

wre

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